Zurzibiet

Verkehrs-Petition im Zurzibiet noch nicht in Fahrt

Eine der Forderungen: Das Verkehrschaos am Grenzübergang müsse mit baulichen Massnahmen gelöst werden. REI

Eine der Forderungen: Das Verkehrschaos am Grenzübergang müsse mit baulichen Massnahmen gelöst werden. REI

Der Bezirk soll ans Autobahnnetz angeschlossen werden. Darum hat das Wirtschaftsforum Zurzibiet vor gut sechs Wochen eine Petition lanciert. Bis 10 000 Unterschriften sollen bis Juni 2012 gesammelt werden.

«Ganz eindeutig ist der grösste Standortnachteil des Zurzibiets die schlechte Anbindung ans Autobahnnetz», sagt Peter Andres vom Wirtschaftsforum Zurzibiet. Vor gut sechs Wochen hat das Forum darum eine Petition lanciert - 10 000 Unterschriften sollen bis Juni 2012 gesammelt werden. Der Bezirk soll gestärkt werden, indem die Verkehrssituation an verschiedenen Stellen verbessert wird.

«Wir haben bisher rund 1000 Unterschriften sammeln können», sagt Peter Andres vom Initiativkomitee, «also eher wenig». Jetzt gelte es, die Leute zu sensibilisieren. «Es ist noch nicht so viel Schwung vorhanden, wie wir uns für die Unterschriftensammlung wünschen würden.»

Das Zurzibiet brauche einen Autobahnanschluss, fordert die Petition, die der Aargauer Regierung übergeben werden soll. So schnell wie möglich müsse der Autobahnanschluss mit dem Baldeggtunnel hergestellt werden. Ausserdem müsse das Verkehrschaos am Grenzübergang Koblenz mit baulichen Massnahmen gelöst und Koblenz vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Und drittens müsse der öffentliche Verkehr innerhalb des Zurzibiets verbessert werden.

«Petition ist die richtige Form»

Man habe in einem ersten Schritt viele Firmen angefragt, von dort erhoffe man sich nach wie vor Unterstützung, sagt Andres. «In einem zweiten Schritt werden wir ab Mitte März auf Unterschriftensuche gehen.» Aktivitäten haben wir an verschiedenen Orten im Zurzibiet und am Zoll Koblenz geplant. «Viele Leute fahren dort täglich vorbei, und oft herrscht Stau.» Ausserdem plane man Anlässe mit den deutschen Kollegen, welche die Petition mitunterstützen.

Andres glaubt nicht, dass man mit einer Petition zu wenig Druck ausüben könne. «Es ist die richtige Form, um ein konkretes Anliegen anzubringen. Wir sind überzeugt, dass man die Leute anständig auf ein Problem aufmerksam machen sollte. Wir neigen nicht dazu, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.»

Die Petition wird von diversen Zurzibieter Politikern, Wirtschafts-und Gewerbevertretern unterstützt: Zum Initiativkomitee gehören Grossratspräsident Theo Vögtli, Nationalrat Hansjörg Knecht, Gewerbeverbandspräsident Kurt Schmid und mehrere Grossräte. Auch deutsche Politiker haben ihre Unterstützung zugesagt, so Waldshuts Oberbürgermeister Martin Albers und Thomas Dörflinger, Mitglied des Deutschen Bundestages.

Infos zur Petition auf www.zurzibiet.ch

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