Fussball, 2. Liga inter

Und sie sammeln weiter Punkte: Der FC Klingnau bezwingt den FC Einsiedeln 2:0

Brahim Maloki, Captain beim FC Klingnau

Brahim Maloki, Captain beim FC Klingnau

In seinem siebten Spiel in dieser Saison gewinnt der FC Klingnau zum dritten Mal. Er gewinnt zuhause gegen den FC Einsiedeln mit 2:0 und setzt sich langsam aber sicher im Mittelfeld der 2. Liga inter Gruppe 5 fest.

Frage an Klingnau-Trainer Samir Bajramovic: Wie viele Punkte braucht man für den Ligaerhalt in der 2. Liga inter? 22-25 Zähler dürfte es schon brauchen, schätzt er. Mittlerweile hat der FC Klingnau deren zehn auf seinem Konto. Sieben Spiele sind absolviert. Das wurde der jungen Equipe vor dem Saisonstart nicht unbedingt zugetraut, zumal sie sich von vielen Routiniers getrennt hat.

Doch das Konzept mit den vielen unbekümmerten, aber auch unerfahrenen Spielern scheint sich zu rentieren. Der Ligaerhalt bleibt das Ziel. Ein weiter Weg ist es trotz des ansprechenden Starts gleichwohl noch.

Der FC Klingnau spielt im Heimspiel gegen den FC Einsiedeln zufriedenstellend und vergibt in der ersten Halbzeit mehrere Möglichkeiten zur Führung. Quasi mit dem Pausenpfiff klappt es dann: Fisnik Ademi erzielt den ersten Treffer des Spiels – mit ein bisschen Glück.

Entscheidung in den Schlussminuten

Nach dem Tee wird Einsiedeln stärker, erzeugt mehr Druck auf das Klingnauer Tor. Aber die Viererkette – Samir Bajramovics Herzensangelegenheit sozusagen – hält diesem Druck stand und hat zur Unterstützung einen abermals starken Keeper Robin Süess hinter sich zwischen den Pfosten. Dieser pariert in der Schlussphase einen Freistoss mirakulös, Dario Branco Ferreira kann nach einem Eckball auf der Linie klären. Bajramovic muss an der Linie bis zur letzten Minute zittern, sagt nach dem Spiel, er hätte nun ein paar graue Haare mehr. Doch es ist ihm egal, besonders deshalb, weil Captain Brahim Maloki in der letzten Spielminute mit dem 2:0 die Entscheidung herbeiführt. Der Coach sagt dazu: «Brahim ist mit Abstand der älteste Spieler im Kader, muss mehr machen als die anderen und gerade darum freut mich sein Tor umso mehr.»

Klingnau liegt neu wieder auf Rang sechs und scheint sich langsam aber sicher im Mittelfeld einzunisten. Das nächste Spiel steht am kommenden Sonntag um 15 Uhr auf dem Plan. Antreten muss die Mannschaft beim FC Freienbach. Dieser liegt einen Rang hinter den Zurzibietern, hat nur einen Punkt weniger, aber auch noch zwei Partien weniger ausgetragen.

Meistgesehen

Artboard 1