Böttstein

Trotz Aufwandüberschuss: Steuerfuss bleibt bei 102 Prozent

Die Böttsteiner Bevölkerung hat alle Traktanden genehmigt.

Die Böttsteiner Bevölkerung hat alle Traktanden genehmigt.

Die Böttsteiner Stimmbevölkerung hat am Mittwoch über das Budget 2021 und mehrere Kredite befunden.

Der Steuerfuss bleibt auch im kommenden Jahr bei 102 Prozent. Das haben 45 der insgesamt 1992 Stimmberechtigten am Mittwochabend in der Mehrzweckhalle beschlossen. Das Budget 2021 rechnet insbesondere aufgrund der sinkenden Steuereinnahmen mit einem Minus von rund 545000 Franken.

Mit grosser Mehrheit genehmigte das Volk einen Kredit über 1,97 Millionen Franken für die Zustandserhebung der privaten Hausanschlussleitungen, einen Kredit über 230000 Franken für den Ersatz der Gemeindeinformatik sowie das neue Personalreglement. Das bisherige stammt aus dem Jahr 2003. Ein Änderungsantrag, der verlangte, dass die Gemeinde weiterhin bei der Aargauischen Pensionskasse angeschlossen bleibe und nicht über die Pensionskasse frei bestimmen kann, wurde deutlich abgelehnt.

Die beiden Kreditabrechnungen für die Sanierung der Pumpwerke Fahr und Grossacher sowie die Umnutzung des Schlammstapels der ARA und für die Sanierung der Pumpwerke Böttstein Dorf, Eien und Hinterdorf nahmen die Böttsteiner diskussionslos an. Die Gemeinde konnte dabei eine Kreditunterschreitung von rund 5 beziehungsweise 30 Prozent vorlegen.

Zu Beginn der Versammlung hatte Ammann Patrick Gosteli wie üblich die neuen Mitarbeitenden der Gemeinde vorgestellt. Auch informierte er über die laufenden Projekte wie beispielsweise die Entwicklungszone Grossacher. In der Zwischenzeit genehmigte der Regierungsrat die Teiländerung Bauzonenplan und Bau- und Nutzungsordnung. Zurzeit wird das Freiraum- und Mobilitätskonzept erarbeitet. (sga)

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