TV Endingen

Treffen der Aufstiegshelden: «Ist das wirklich schon 20 Jahre her?»

Zwei Jahrzehnte nach dem erstmaligen Aufstieg des TV Endingen in die Nationalliga A traf sich die Mannschaft wieder.

Die meisten Aufstiegshelden konnten es nicht glauben, dass seit dem erstmaligen Aufstieg der Surbtaler in das Oberhaus des Schweizer Handballs schon zwei Jahrzehnte vergangen sind. «Ist das wirklich schon 20 Jahre her?» war denn auch eine der meistgestellten Fragen in der Badener Aue. «Die müssen sich verrechnet haben», meinte der damalige Trainer Werner Locher laut lachend, während er Toni Hasler begrüsste. Kantilehrer Hasler war der analytische Teil des erfolgreichen Trainerduos, welches den erstmaligen Sprung in die Nationalliga A schaffte.

Heute die gleiche Situation

Die Ironie des Schicksals spielte gleich doppelt: Zum einen war es wirklich ganz genau 20 Jahre her, seit der «Bauernklub», wie sie damals verschrien war, zum ersten Mal den Aufstieg schaffte. Zum anderen ist die heutige Mannschaft des TV Endingen in der genau gleichen Situation: Gegen den STV Baden gewannen die Surbtaler souverän, und am nächsten Samstag spielen sie in der neuen GoEasy-Arena im letzten Spiel der Meisterschaft gegen den HSC Suhr Aarau um den Aufstieg: Wenn die Endinger gewinnen, sind sie direkt zurück im Oberhaus, wenn sie verlieren, haben sie die Chance, sich über die Barrage gegen A-Ligist Fortitudo Gossau durchzusetzen.

Fast alle dabei

Beinahe alle Aufstiegshelden schafften es in die Aue. Und viele sind heute noch ganz eng mit dem Handball verbunden, trainieren Juniorenmannschaften oder wirken wie Michael Spuler als Cheftrainer und Jean-Marc Fazan als Goalietrainer im NLB-Team mit. Andere wie Werner Locher und Christian Villiger arbeiten hinter den Kulissen in der GmbH mit. Aber eines ist und bleibt allen gemeinsam: Sie genossen die gemeinsamen Stunden in der Aue und danach beim ausgedehnten Nachtessen im Casino in Baden. Und alle lieben ihren Handballsport, auch wenn sie nicht mehr so nahe und direkt dabei sind wie vor 20 Jahren. Das spürte man aus den unzähligen Gesprächen und Analysen der Partien von heute und den romantischen Schwärmereien von den guten alten Zeiten.

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