Pius Müller hat gerade alle Hände voll zu tun. Der Präsident des Tierparks verbringt einen grossen Teil seiner Freizeit auf der Anlage, die rund 200 Tiere beheimatet. Hinter den Kulissen ist Müller mit Hochdruck daran, die Zukunft des Parks zu sichern.

An der Generalversammlung informierte er die Mitglieder über den aktuellen Stand. Obwohl der Verein, der grösstenteils von Spenden lebt, finanziell gut aufgestellt ist, benötigt er dringend Geld. Weil der 71-jährige Müller kürzertreten will und seine Aufgabe in die Hände eines professionellen Tierwärters übergeben möchte, befindet er sich auf der Suche nach zusätzlichen Geldgebern. «Es ist noch offen, ob und wie es weitergeht», sagt Müller dazu.

In zwei Wochen trifft er sich mit einer Donatoren-Gruppe zu einer weiteren Sitzung, die den nötigen Betrag sicherstellen soll. Ziel sei es, so Müller, die Finanzierung für mindestens die nächsten fünf Jahre zu gewährleisten. Er geht von rund 100'000 Franken Lohnkosten für einen Wärter pro Jahr aus. Müller ist zuversichtlich, dass der geforderte Betrag zusammenkommt. Er warnt aber auch: «Sollte es nicht gelingen, würde das das Ende des Parks in seiner bestehenden Form bedeuten.