Es ist eine moderne Sanduhr, die Vorfreude schürt, vielleicht auch Schweissperlen: Auf der Homepage der Gwärbi Schöftland zählt eine digitale Uhr Sekunde um Sekunde, bis zum Messebeginn. In Tagen sind es heute genau noch 48. Seit gut einem Jahr ist das Organisationskomitee allerdings schon mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Die Fakten zur Gewerbeausstellung des Handwerker- und Gewerbevereins Schöftland und Umgebung sind schnell erzählt: In einem Festzelt mit einer Ausstellungsfläche von rund 2000 Quadratmetern werden sich vom 13. bis zum 16. September über 80 Aussteller präsentieren. Ausserdem gibt es ein Eventzelt mit Bühne und Barbetrieb.

Aufwendiger wird es, wenn es um die Details geht. An den Ständen werden sich die Besucher über alle mögliche Gewerbetreibenden informieren können. Darunter auch Metzger, Bestattungs- und Kosmetikinstitute und Architekten. Sogar die Regionale Arbeitsvermittlung (RAV) ist mit einem Stand präsent. Und die Ruedertaler Gemeinden Schlossrued und Schmiedrued-Walde werden die Gwärbi ebenfalls nutzen, um für sich zu werben. Im Festzelt unterhalten derweilen Chris Regez und Band sowie die Roundabout Sixties-Band die Besucher.

Vorfreude auf den Kern der Gwärbi

An den letzten zwei Gwärbis waren Oberengadiner Gemeinden zu Gast. Diesmal ist es das aargauische Bad Zurzach. Der Kurort wird mit einem Stand präsent sein und dafür sorgen, dass viele Schöftler nach Bad Zurzach reisen. Nicht zuletzt wegen der Tombolapreise. Bad Zurzach hat viele Gutscheine für Badeintritte und Hotelübernachtungen beigesteuert.

OK-Präsident Andreas Tschamper freut sich nicht auf das Spektakel, sondern auf den Kern jeder Gwärbi: Die Leistungsshow der Gewerbler aus der Region. «Es ist jedes Mal schön, wie sich das örtliche Gewerbe zusammenrauft und so eine tolle Ausstellung auf die Beine stellt», sagt er.

Der OK-Präsident freut sich darum auch auf die schön und interessant gestalteten Stände. Da sich die Standbetreiber jedes Mal grosse Mühe geben, ist es auch undenkbar, dass es einen schlecht gestalteten Stand gibt, der von der von den Organisatoren geschlossen werden müsste, wie es im Gwärbi-Reglement angedroht wird.