Endingen/Unterendingen

Startschuss zur Abklärung einer möglichen Fusion

Endingen und Unternedingen denken über Fusion nach.

Endingen und Unternedingen

Endingen und Unternedingen denken über Fusion nach.

In den Surbtaler Gemeinden Endingen und Unterendingen ist die Möglichkeit eines Zusammenschlusses seit längerem ein Thema. Bis Ende Jahr müssen die Details erarbeitet sein.

In den Surbtaler Gemeinden Endingen und Unterendingen ist die Möglichkeit eines Zusammenschlusses seit längerem ein Thema. Doch jetzt gilt es ernst: Am Donnerstag haben sich die Mitglieder der 5 Arbeitsgruppen im Mehrzweckgebäude in Unterendingen zum ersten Mal getroffen, um sich vom Projektausschuss und von der Projektleitung über die Rahmenbedingungen informieren zu lassen. Lukas Keller, Gemeindeammann Endingen und Vorsitzender des Projektausschusses, legte den Kommissionsmitgliedern ans Herz, engagiert und progressiv zu handeln sowie fortschrittlich zu denken, ohne ein Resultat vorwegzunehmen. Ziel der Abklärungen sei es, die Ressourcen zu bündeln, Identifikation zu schaffen, die wunderschöne Landschaft der beiden Surbtalgemeinden zu erhalten und die Gesellschaftsteile miteinander zu verbinden.

Fünf Themenkreise

Die fünf Arbeitsgruppen behandeln die Themenkreise Ortsbürger/Forst, Finanzen/Hauensteinfonds, Dienstleistungen/Personal, Gemeindewerk/Infrastrukturen/Liegenschaften sowie Gesellschaft/Vereine. Sie haben bis Ende 2011 Zeit, ihre Themen zu bearbeiten und Lösungsansätze zu entwerfen. Projektleiter und Projektausschuss, bestehend aus Lukas Keller (Ammann Endingen), Kurt Hauenstein (Ammann Unterendingen), Ursula Payne (Vizeammann Endingen), Paul Beck (Vizeammann Unterendingen) und Patrick Sandmeier (Gemeindeschreiber Endingen), werden die Ergebnisse der fünf Arbeitsgruppen zusammenführen, auswerten und gewichten. Ein ausformulierter Antrag wird den Sommer-Gemeindeversammlungen 2012 vorgelegt.

Zusätzlich obliegt es dem Projektausschuss, die Rahmenbedingungen für einen Zusammenschluss zu formulieren, bei Bedarf Reglemente und Verträge anzupassen und zu erneuern sowie eine Abgrenzung der Aufgaben vorzunehmen, die im Rahmen des Projekts «Perspektive Surbtal» respektive des Projekts «Prüfung des Zusammenschlusses Endingen-Unterendingen» weiterverfolgt werden.

Männer in der Überzahl

Von den Kommissionsmitgliedern – 27 Männer und 6 Frauen – wird erwartet, dass sie die Aufgaben offen und mit Neugierde angehen, gesunden Menschenverstand walten lassen und ihr fachspezifisches Wissen einbringen. Nicht erwünscht sind Gärtlidenken, Verhinderungspolitik, taktische Manöver oder gar Verweigerung.

Als externer Projektleiter ist Melchior Buchs aus Hünibach im Kanton Bern engagiert worden, ein Mann mit grosser Erfahrung in der Begleitung regionaler Projekte.

Für das Zusammenschlussprojekt haben die beiden Gemeinden an ihren Sommer-Gemeindeversammlungen 2010 einen Verpflichtungskredit von je 40000 Franken genehmigt.

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