An der Gemeindeversammlung im Juni 2018 wurde der Vertrag über den Zusammenschluss Wasserversorgung Döttingen und die Kosten des Zusammenschlusses genehmigt. Dem Verpflichtungskredit für das Übergabebauwerk über 400'000 Franken stimmten die Stimmberichtigten damals zu. In den vergangenen zehn Monaten wurden intensiv alle Details des Übergabebauwerks am Wiesenweg sorgfältig geplant. Danach wurde das Bauwerk realisiert, sodass dieses nun in Betrieb genommen werden kann, teilt die Gemeinde mit.

Die Wasserversorgung Klingnau bezieht künftig das Wasser für beide Druckzonen – Hoch- und Niederdruckzone – von der Wasserversorgung Döttingen. Das Grundwasserpumpwerk Gütsch wird anschliessend von der Wasserversorgung Klingnau physisch abgetrennt. Die Wasserwerte des Trinkwassers würden sich mit dem Anschluss an die Wasserversorgung Döttingen verbessern.

Neuer Vorschlag an der Gmeind

Weiter hat der Stadtrat entschieden, das Wasser aus dem Grundwasserpumpwerk als Notwasserversorgung für die Wasserversorgung Klingnau und als Prozesswasser für Dritte zu verwenden. Die kantonalen Stellen haben diesem Vorhaben zugestimmt. Man befinde sich derzeit im Gespräch mit interessierten Bezügern.

Energiekommission und Stadtrat haben das Wasserreglement aufgrund der Diskussion an der letzten Gemeindeversammlung im November überarbeitet. An der kommenden Gemeindeversammlung vom 26. Juni werde dieses den Stimmberechtigten vorgelegt, heisst es weiter. (AZ)