Kleindöttingen

Schweinezucht: Landwirt zieht Fall vor Bundesgericht

Böttstein: Schweinezucht-Urteil wird ans Bundesgericht weitergezogen

Böttstein: Schweinezucht-Urteil wird ans Bundesgericht weitergezogen

Das Verwaltungsgericht sagte Nein zum Schweinestall im Böttsteiner Ortsteil Eien. Das will Landwirt Hansjörg Kalt, der seinen Schweinestall ausbauen will, nicht hinnehmen. Er geht nun vor Bundesgericht.

Es ist ein jahrelanger Rechtsstreit über 11 Jahre: Landwirt Hansjörg Kalt will seinen bestehenden Schweinestall um- und ausbauen. Das Verwaltungsgericht hatte eine Beschwerde abgelehnt. Die Richter beurteilten, dass eine längerfristige Existenz des Betriebs nicht gesichert sei.

Jetzt wird klar: Hansjörg Kalt zieht den Entscheid des Aargauer Verwaltungsgerichts zum Um- und Anbau des bestehenden Schweinestalls im Böttstemer Ortsteil Eien ans Bundesgericht weiter.

Das Bundesgericht entscheidet endgültig. Das Aargauer Verwaltungsgericht hatte in seiner zweiten Beurteilung entschieden, dass auch mit der aktuellsten Fassung des Betriebskonzepts nicht habe rechtsgenügend dargelegt worden können, ob der Betrieb nach dem Um- und Ausbau längerfristig überleben könne.

Die Grossflächigkeit des bewirtschafteten Landes allein reiche nicht aus, um diesbezügliche Zweifel zu zerstreuen. Mangels Zonenkonformität müsse die Baubewilligung verweigert werden.

Der Rechtsstreit um den Ausbau des bestehenden Schweinestalls von derzeit 24 auf 70 Mutterschweine ist 11 Jahre alt. Im Juli 2003 hatte die Koordinationsstelle Baugesuche des Baudepartements dem Vorhaben unter Bedingungen und Auflagen zugestimmt.

Der Gemeinderat Böttstein hingegen hiess zahlreiche Einsprachen wegen Geruchsbelästigung gut und wies das Baugesuch Ende Oktober 2003 ab. Seither beschäftigen sich Verwaltungsgericht und Bundesgericht mit dem Fall.

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