Mit der Zustimmung der 137 an der Gemeindeversammlung anwesenden Stimmberechtigten findet ein Projekt mit einer relativ langen Vorgeschichte ein gutes Ende: Das erste Projekt der Schulhauserweiterung basierte auf Kosten von 2,3 Millionen Franken. Dieser Betrag erschien der Winter-Gemeindeversammlung 2012 als zu hoch. Der Antrag wurde mit dem Auftrag an den Gemeinderat zurückgewiesen, nach neuen Lösungen zu suchen. Daraufhin beantragte der Rat an der Sommer-Gemeindeversammlung 2013 einen Kredit für die Durchführung eines Gesamtleistungswettbewerbs.

Doch auch dieser Antrag fand bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern keinen Gefallen. Der Gemeinderat fasste den Auftrag, einen von lokalen Gewerbevertretern an der Versammlung vorgestellten Lösungsvorschlag zu prüfen. In der Zwischenzeit liegt dieser Lösungsvorschlag auf dem Tisch. Erstellt werden soll ein Holzelementbau über dem Pausenplatz mit Räumen für Schulleitung und Schulsekretariat sowie mit Zimmern für Besprechungen und Tagesstrukturen. Im Baukredit von 1,539 Millionen Franken enthalten ist der Einbau eines Lifts, der das ganze Schulgebäude behindertengerecht erschliesst.

Zwei weitere Schulkredite

Neben dem Baukredit für die Erweiterung der Schulanlage Aemmert standen an der Gemeindeversammlung zwei weitere Schulthemen zur Debatte – und auch sie wurden ohne Opposition bewilligt. Zustimmung erhielten der Ersatz der IT-Anlage für 85 000 Franken sowie der Ersatz der Wandschränke in der Primarschule.

Problemlos passierten auch die Umwandlung der ARA Oberes Surbtal in eine Aktiengesellschaft, der zweite Teil der Kanalisationssanierung der Sonnhalde für 270'000 Franken sowie das Budget 2014, basierend auf dem gleich bleibenden Steuerfuss von 112 Prozentpunkten.

Unter Verschiedenes wurde Claudia Graf verabschiedet. Sie gehörte 12 Jahre dem Gemeinderat an und war viereinhalb Jahre Gemeindeammann von Schneisingen.