900 Jahre Schneisingen

Schneisingen bietet zum 900 Geburtstag eine ganz besondere Zeitreise

Gemeinderätin Susanne Frei und OK-Präsident Markus Spuhler orientieren über die Attraktionen am 21. September in Schneisingen. PID

Gemeinderätin Susanne Frei und OK-Präsident Markus Spuhler orientieren über die Attraktionen am 21. September in Schneisingen. PID

Am 21. September wird das Jubiläum mit vielen Attraktionen gefeiert. Den Rahmen bilden ein historischer Markt, die Darstellung des Bauernalltags von einst. Zahlreiche Beizen verführen die Besucher zum verweilen und geniessen.

«Zeitreise» heisst das Motto des Jubiläumsfestes. Die Reise führt zurück bis ins Jahr 1113, als in einer Urkunde der Edlen von Waldhausen der Name Sneisanch (Schneisingen) zum ersten Mal erwähnt wurde.

Ein Organisationskomitee unter der Leitung von Markus Spuhler hat die Vorarbeiten zum Fest «900 Jahre Schneisingen» an die Hand genommen. Er informierte zusammen mit Susanne Frei, Vertreterin des Gemeinderates im OK, einen Monat vor dem Fest.

«Als letzte Gemeinde im Reigen der 900-Jahr-Feiern in der Region wollen wir etwas Besonderes anbieten», meinte Spuhler: «Das Fest ist auf den Samstag, 21. September, beschränkt, dafür bieten wir an diesem einen Tag vielfältige Attraktionen, in die Schule und Dorfvereine integriert sind.»

Unbändige Freude

Auf dem Historischen Markt an der Schladstrasse mit 35 Ständen werden alte Gerätschaften, aber auch Handwerksarbeiten angeboten. Das Frauenforum organisiert diesen Markt und führt auch die Kaffeestube «Unbändig». Unbändig, weil sich die Frauen so unbändig auf Besucher freuen.

«Trumpf Buur» heisst die Schenke der Männerriege. Hier wird die Schneisinger Jassmeisterschaft ausgetragen.

Auto- und Motoclub («Chlöpfertaverne») und Jugendtreff Schneisingen («Gruft zum Drachen») locken mit originellen Dekorationen die Besucher in ihre Beizchen. Zusammenspannen werden Kirchenchor, Musikgesellschaft und Schützenverein. Sie bieten neben Kulinarischem auch eine Fahrt mit Ross und Wagen zum sagenumwobenen Etelwybli.

In der «Puurestube», die von der Gruppe Ortsmuseum und dem Natur- und Vogelschutzverein Schneisingen geführt wird, gibts viel zu sehen. Im «Rohner»-Haus, das einmal Ortsmuseum sein soll, wird geflickt, gestrickt, gesponnen und musiziert. Ums Haus herum wird gemostet, gekorbt und gedengelt. Hühner, Kaninchen, Bienen und Brieftauben leisten den Gästen Gesellschaft.

Uraufführung und Minnesänger

Die Festbesucher können den Edlen von Waldhausen begegnen, welche das Dorf mit einer Visite beehren. Musikalisch erzählen Minnesänger die 900-jährige Geschichte von Schneisingen.

Auftritte und Spiele der Schule laufen während des ganzen Tages. In einem Postenlauf können sich Jung und Alt in verschiedenen Aufgaben messen. Zum Jubiläum bekommt die Gemeinde ihren eigenen Marsch.

Die Musikgesellschaft bringt den von Thomas Bosshard komponierten «Schneisinger Marsch» zur Uraufführung. OK-Präsident Markus Spuhler freut sich, dass seit langem wieder einmal ein Schneisinger Dorffest stattfindet: «Ich erhoffe mir davon eine Ausstrahlung auf die ganze Region.»

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