Endingen

Schleichverkehr mit sorglosen Autofahrern sind Gefahr für Schulkinder

Schüler sind zurzeit in Endingen besonders im Bereich Postgarage/Weidgasse durch Schleichverkehr gefährdet.

Schüler sind zurzeit in Endingen besonders im Bereich Postgarage/Weidgasse durch Schleichverkehr gefährdet.

Am Rande der Gmeind vom Freitagabend kam die Verkehrssituation in Endingen zur Sprache. Seit der Sperrung der Tegerfelder Steigstrasse wegen Bauarbeiten hat Endingen mit Mehrverkehr zu kämpfen.

Die Autofahrer scheinen bereits Wege gefunden zu haben, um die überlastete, vom Verkehrsdienst geregelte Kreuzung im Ortskern zu umfahren.

Wie Schulpflegepräsidentin Lydia Spuler und weitere Endinger ausführen, seien insbesondere im Bereich Postgarage/Weidgasse die Schüler durch Schleichverkehr gefährdet.

Die Autofahrer seien zudem auffallend sorglos und achteten zu wenig auf den Verkehr, finden die Votanten. Gemeindeammann Lukas Keller betonte, man werde die Situation im Auge behalten und erwäge ein Rechtsabbiegeverbot in die Weidgasse, um Schleichverkehr zu verhindern.

Durchgewinkt haben die Endinger die Rechnung 2013, obwohl Ammann Keller von einem «sehr schlechten Rechnungsabschluss» sprach.

Man habe in den vergangenen zwei, drei Jahren viel investieren müssen, dementsprechend fielen die Abschreibungen mit rund 800 000 Franken deutlich ins Gewicht. Man habe gewusst, dass ab 2013 ein paar eher magere Jahre folgen würden – was aber ein riesiges Loch in die Kasse reisse, sei ein enormer Steuereinbruch. «Es ist nicht etwa so, dass ein paar gute Steuerzahler weggezogen sind», so Keller.

«Vielmehr machen die Endinger hohe Liegenschaftsabzüge und scheinen auch sonst ihre Steuern optimiert zu haben.» Insgesamt sind in der Rechnung 2013 alle Steuereingänge negativ gegenüber dem Budget: 5,23 Millionen Franken hat der Gemeinderat erwartet, nur 4,87 Millionen Steuern flossen in die Gemeindekasse. Bei einem Aufwand von rund 10,8 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 10,4 Millionen weist die Rechnung einen Aufwandüberschuss von 445 000 Franken auf.

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