Die Ernennung der Tegerfelder Wykönigin obliegt dem OK des Wysonntig. Gesucht wurde wiederum eine kontaktfreudige Persönlichkeit mit Ausstrahlung und selbstsicherem Auftreten, die einen Bezug zu Tegerfelden und zur Weinbautradition des Dorfes besitzt. Die Verantwortlichen haben die ehrenvolle Aufgabe Salomé Rumpold am Montag übertragen.

Sie wird ihr Amt die nächsten zwei Jahre ausüben: «Ich war von klein auf immer am Wysonntig mit dabei. Meine Eltern helfen jeweils tatkräftig beim Sattlerkaffi der Landfrauen mit. Zudem bin ich kurz vor einem Wysonntig geboren», schildert Rumpold ihre Verbindung zum Anlass.

Den ersten offiziellen Auftritt als Königin hat die 21-Jährige am kommenden Wysonntig in Tegerfelden (21. bis 23. September). Sie soll als Botschafterin des heimischen Rebbaus den Festbesuchern «die Vorzüge der edlen Tropfen aus unseren Rebbergen näherbringen».

Das OK unter Leitung des ehemaligen FDP-Grossrats Erwin Baumgartner hat wiederum ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Als Ehrengast soll Weinakademiker Markus Utiger den Interessierten einen neuen Zugang zum Rebbau und zum Wein eröffnen.

Den neuesten Jahrgang degustieren

Entlang der Dorfstrasse werden neun Winzer der Region ihre edlen Tropfen den Festbesuchern zur Degustation kredenzen. Besonders gespannt darf man auf den Jahrgang 2017 sein. Trotz Frostschäden im Frühling haben sich die Reben erstaunlich gut erholt und den Winzern eine gute Lese ermöglicht. «Der 17er-‹Frostwein› verspricht ein besonderes Erlebnis für Nase und Gaumen zu werden», werben die Organisatoren.

An den Degustationsständen kann die Vielfalt heimischer Rebbergerzeugnisse im direkten Kontakt mit den Winzern gekostet werden – eine ideale Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen des Rebbaus zu blicken und Näheres über Anbaumethoden, Einfluss von Boden/Mikroklima und Keltereispezialitäten zu erfahren. (AZ)