Der traditionelle Panoramalauf über 10,5 Kilometer wird von den Sportlern wegen der Naturwege geschätzt. Als idealen Aufbau für die Saison sieht Markus Joho, LR Wohlen, den Lauf. Ziemlich schnell zog der Sieger der beiden letzten Jahre dann auch davon und sicherte sich seinen dritten Tagessieg in Folge mit einem Vorsprung von über zwei Minuten.

Als Tagessiegerin bei den Frauen setzte sich Therese Arcari von der LG Staufberg mit einer hervorragenden Zeit gegen ihre jüngere Konkurrenz durch. Neben Teilnehmern aus der ganzen Nordwestschweiz und von ennet dem Rhein waren es vor allem einheimische Läuferinnen und Läufer, die dem Anlass die Treue halten.

Training, Fun und Ausgleichssport

Über die lange Distanz ging es für Marcel Erpen und Kurt Wyss. Für sie gehört der Start am Auffahrtslauf im Dorf einfach dazu. Zum ersten Mal bei einem Lauf mit Zeitmessung war Martin Baumgartner dabei. Der für den TV Tegerfelden Startende hatte sich zum Ziel gesetzt, unter einer Stunde zu laufen. Mit 53 Minuten hat er das klar geschafft. Er sprach von idealen äusseren Bedingungen: «Der nächtliche Regen hat zudem die Luft gereinigt.» Unterschiedlich waren die Voraussetzungen, welche die Sportler zu einem Start in der Walking-Kategorie veranlassten.

Für den 73-jährigen Bruno Frei aus Zürich ist der Lauf das Sommertraining für den Skilanglauf. «Im Sommer muss beginnen, wer im Winter fit sein will», heisst sein Motto. Das Grillieren abzusagen und hier zu starten, dafür hat sich Peter Nusseck aus Unterentfelden kurzfristig entschieden. Er wollte in der vorderen Hälfte ankommen, der 3. Rang in seiner Kategorie wurde es.

Annemarie Zimmermann aus Leuggern betreibt Nordic Walking, seit diese Sportart aufgekommen ist. Sie nimmt regelmässig an Läufen teil. «Aus Freude», wie sie sagt. Als Kindergärtnerin von Hettenschwil will sie aber auch mit dem guten Beispiel vorangehen und Kinder zum sportlichen Mittun anregen. Obwohl in der Kategorie Walking keine offizielle Rangliste geführt wird, ging Peter Stäheli mit der Ambition an den Start, seinen «Vorjahressieg» zu wiederholen. Das schaffte der Endinger dann auch, obwohl er ohne Stöcke lief.

Popcorn und ein paar Tränen

Für die Rennen der Kids und Schüler konzentrierte sich das Geschehen auf die Turnwiese. Angefeuert von Eltern und Grosseltern gaben die Jüngsten Volldampf über 300 Meter. Leider konnte nur eine oder einer gewinnen.

Ein paar Tränen flossen, aber spätestens beim Erhalt der Riesenportion Popcorn, die alle bekamen, war wieder gute Stimmung.

Zum 31. Mal hat der Sportverein Leuggern den Anlass mit rund 350 Teilnehmenden organisiert, zum siebten und letzten Mal hat Saskia Zubler das OK angeführt.