Verkehrsüberwachung

Regionalpolizei Zurzibiet erhält einen mobilen Blitzer – Vandalenschutz mit Alarmfunktion inklusive

Die Stadtpolizei Baden verfügt bereits über eine sogenannte semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage. (Archivbild)

Die Stadtpolizei Baden verfügt bereits über eine sogenannte semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage. (Archivbild)

Temposünder im Zurzibiet müssen mit mehr Bussen rechnen: Die Regionalpolizei Zurzibiet nimmt schon bald ein semistationäres Verkehrsüberwachungsgerät in Betrieb. Die Zunahme von Tempo-30-Zonen sei ein wichtiger Grund, aber nicht der einzige.

Diverse Gemeinden im Bezirk Zurzach haben in den vergangenen Jahren Tempo-30-Zonen eingeführt. Für die Regionalpolizei Zurzibiet bedeutet dies einen Mehraufwand: Sie hat deren Wirksamkeit regelmässig zu kontrollieren. Dies geschieht mit Geschwindigkeitskontrollen. Für diese Verkehrsüberwachung innerorts sind im Kanton Aargau die Regionalpolizeien zuständig, ausserorts die Kantonspolizei. 

«Um wirksame und effiziente Kontrollen durchführen zu können, hat das politische Gremium der Regionalpolizei beschlossen, ein semistationäres Verkehrsüberwachungsgerät anzuschaffen», schreibt die Repol Zurzibiet nun. Zudem hätten sich die Reklamationen der Bevölkerung bei Politik und Polizei wegen Schnellfahren in den Dörfern gehäuft, vor allem in Tempo-30-Zonen.

Kontrollen nicht nur in Tempo-30-Zonen

Die Regionalpolizei will den mobilen Blitzer nicht nur an Tempo-30-Zonen einsetzen, konkret "an weiteren exponierten Streckenabschnitten. Das sei vor allem dort der Fall, "wo sich ein Geschwindigkeits- und erhöhter Lärmschwerpunkt bildet". Konkrete Orte nennt die Regionalpolizei nicht. 

Das evaluierte Gerät sei auf dem neusten technischen Stand und mit einem aktiven Vandalenschutz samt Alarmfunktion versehen. Die Regionalpolizei Zurzibiet wird das neue Gerät in der dritten Novemberwoche in Betrieb nehmen, also möglicherweise bereits am Montag, 16. November.

Gleiche Geräte sind in anderen Regionen des Kantons schon seit längerem im Einsatz, unter anderem in Baden. Mit dem bewährten Tempoinfogerät (Speedy), das vor allem präventiven Charakter habe, wird die Regionalpolizei weiterhin Kontrollen durchführen. Dabei können Verkehrsteilnehmer an einem Gerät ablesen, mit welcher Geschwindigkeit sie gemessen wurden. Verschiedene Gemeinden haben ebenfalls solche Infogeräte angeschafft, um die Automobilisten und Automobilistinnen auf die aktuell gefahrene Geschwindigkeit zu sensibilisieren. 

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