Zurzibiet

Raiffeisenbanken aus der Region präsentieren ihre Jahresabschlüsse

Die Filiale der Raiffeisenbank Aare-Rhein in Bad Zurzach.

Die Filiale der Raiffeisenbank Aare-Rhein in Bad Zurzach.

Die Raiffeisenbanken Aare-Rhein, Böttstein, Surbtal-Wehntal und Siggenthal-Würenlingen präsentierten ihre Jahresabschlüsse.

Die konsolidierte Bilanzsumme wuchs total um 129 Millionen Franken oder 4,1 Prozent auf 3,31 Milliarden Franken. Der Geschäftserfolg konnte dagegen nicht mithalten und reduzierte sich um 6,2 Prozent auf 16,3 Millionen Franken. Die Entwicklungen der einzelnen Banken verliefen dabei sowohl in Bezug auf die Volumen als auch die Erträge recht unterschiedlich.

Die Kundenausleihungen stiegen um 2,7 Prozent auf 2,789 Milliarden Franken. Damit behaupteten die Raiffeisenbanken ihre starke regionale Stellung im Hypothekargeschäft. Die anhaltend hohe Bautätigkeit unterstützte diese Entwicklung und trug zum guten Ergebnis bei. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen nahmen überdurchschnittlich um 137 Millionen Franken oder 5,6 Prozent auf 2,586 Milliarden Franken zu. «Dies zeigt das hohe Kundenvertrauen», schreiben die Raiffeisenbanken in einer Mitteilung.

Börse hinterlässt Spuren

Die geopolitischen Verwerfungen haben die Börsen im 4. Quartal 2018 stark belastet und deutliche Spuren hinterlassen. Der Wertverlust der Anlagen führte zu einer Reduktion des konsolidierten Depotvolumens um 4,8 Prozent auf 511 Millionen Franken.

Die tiefen Zinsen und der hohe Margendruck bei den Hypotheken führten bei den Raiffeisenbanken im Zurzibiet zu einem sinkenden Zinsergebnis. Die höheren Volumen konnten die abnehmenden Zinsmargen nicht kompensieren. Auch der Wertschriftenertrag kam aufgrund der Börsenturbulenzen unter Druck. Der Geschäftserfolg reduzierte sich aufgrund dieser Ereignisse um 6,2 Prozent auf 16,3 Millionen Franken.

Investitionen in Bank-Standorte

In die Bankstandorte wird weiter investiert. So eröffnete die Raiffeisenbank Siggenthal-Würenlingen am 9. Januar 2019 ihre neu in eine Beraterbank umgebaute Geschäftsstelle in Würenlingen und die Raiffeisenbank Aare-Rhein plant im Jahr 2019 am Hauptsitz in Leuggern einen Umbau. Durch diese gezielten Investitionen in den digitalen und den physischen Vertrieb machen sich die Raiffeisenbanken fit für die Zukunft des Bankgeschäfts.

Die Raiffeisenbanken beschäftigen im Zurzibiet 157 Mitarbeitende. Der grösste Teil dieser Angestellten leben in der Region, was den Gemeinden Steuereinnahmen generiert. Die Raiffeisenbanken sind lokal verankert und beziehen den Grossteil ihrer Produkte und Dienstleistungen von lokalen Gewerbe- und Handwerksbetrieben. Mit 28'570 Mitgliedern ist rund jeder zweite Einwohner der Region ein Teil des Genossenschaftsgedankens von Raiffeisen. (az)

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