Döttingen

Polizei schnappt Asylbewerber mit 11 Kilogramm Khat

Mehrere Bündel des sichergestellten Khats

Mehrere Bündel des sichergestellten Khats

Zivile Fahnder der Regionalpolizei Zurzibiet haben in einem verschlossenen Rollkoffer elf Kilogramm Khat entdeckt. Der somalische Besitzer soll die Droge in Basel gekauft haben und wollte sie nach Frankreich weiterbringen.

Die Polizisten stiessen am Bahnhof Döttingen auf die beiden Männer im Alter von 26 und 28 Jahren. Es handelte sich laut einer Medienmitteilung um zwei Somalier, von denen der jüngere Mann einen verschlossenen Rollkoffer mit sich führte.

Darin fanden die Polizisten bei einer Überprüfung auf dem Grenzwachtposten Koblenz bündelweise Khat-Pflanzen – insgesamt elf Kilogramm.

Kraut hätte nach Frankreich gelangen sollen

Der 26-Jährige, der als Asylbewerber in Frankreich weilt, gab zu Protokoll, dass er die verbotene Droge in Basel bei einem Landsmann gekauft habe und sich nun zu Besuchszwecken in der Schweiz aufhalte. Danach habe er das Kraut nach Frankreich bringen wollen, um es dort mit Landsleuten zu konsumieren.

Die Kantonspolizei verzeigte den Somalier an die Staatsanwaltschaft. Seinem Begleiter, der in der Schweiz lebt, konnten keine Straftaten nachgewiesen werden. Das Khat, welches hauptsächlich von Personen aus Ostafrika konsumiert und aus diesem Gebiet in frischem Zustand eingeführt wird, wurde sichergestellt.

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