Aufmerksamen Lesern ist es nicht entgangen: Auf der Rangliste des 50. Engadiner Skimarathons 2018 kam ein gewisser Papa Moll, Jahrgang 1958 aus Bad Zurzach ins Ziel. In 3:18.57 Stunden belegte er den 626. Rang in der Kategorie Herren Masters 6 – ein respektables Ergebnis. 

Bad Zurzach Tourismus postete sogar zwei Bilder des erfolgreichen Langläufers. Auf diesen ist nicht Papa Moll, sondern Hansjörg Spuler aus Bad Zurzach mit der Startnummer 13333 zu erkennen. Was die Haarpracht betrifft, hat er sich Papa Moll angeglichen. "Doch wo ist sein Bauch geblieben?", fragt man sich. Nun, man kann es Hansjörg Spuler nicht verübeln, dass er sich wie Schauspieler Stefan Kurt nicht künstlich dicker gemacht hat. Dann nämlich wäre er kaum so schnell im Ziel gewesen. (pz, 15.3.2018)

"Mes que un club": FC Koblenz lässt sich vom FC Barcelona inspirieren

Der FC Koblenz auf Besuch im Camp Nou in Barcelona.

Der FC Koblenz auf Besuch im Camp Nou in Barcelona.

"Mes que un club" ("mehr als ein Verein"). Diesen Schriftzug in den Sitzplatzrängen kann nicht übersehen, wer dem Fussballstadion Camp Nou in Barcelona einen Besuch samt Rundgang abstattet. Dazu gehören seit neustem auch die Akteure des FC Koblenz, die in der katalanischen Metropole ihr Trainingslager vor dem Rückrundenstart der 2. Liga absolvieren. Was die Fussballer inspiriert haben dürfte: "Mes que un club" ist in blauer gelber Schrift vor blauem Hintergrund gehalten – und Blau und Gelb sind die Vereinsfarben der Koblenzer. Der Slogan dürfte also eine zusätzlicher Schuss Motivation für die Fussballer aus dem Grenzdorf sein. (pz, 3.3.0218)

Nacktes Schaufenster zur Eröffung - doch Ehrlichkeit zahlt sich aus

Sie sind die Zurzi Metzg: Christian und Sabine Traub.

Sie sind die Zurzi Metzg: Christian und Sabine Traub.

 «Pleiten, Pech und Pannen»: Ein Facebook-Post, der mit diesen Worten beginnt, lässt Unschönes erahnen. Doch der Eindruck täuscht. Die «Zurzi Metzg», die besagten Post vor der Eröffnung diese Woche veröffentlichte, informiert darüber, dass ihr Schaufenster vorerst nackt bleibe. "Es ist zu kalt für die Folien". Zu warten liess auch eine Gefriertruhe. Zudem würden Bank- und Postcard-Terminal zur Eröffnung nicht bereit sein. "Ansonsten sind wir aber auf gutem Weg." 

Die entwaffnende Ehrlichkeit kam gut an, wie die Reaktionen zeigen. Es folgten allein 20 Likes, 10 Personen teilten den Post. Dazu gabs diverse gute Wünsche. Eine Kundin brachte es auf den Punkt: "Solange ihr das so klar kommuniziert, dürften wir damit zurecht kommen." Und einen Tag nach der Eröffnung vom Donnerstag teilen die neuen Besitzer der "Zurzi Metzg" via Facebook mit, dass sie vom Ansturm "überwältigt" sind: "Wir freuen uns!" (pz, 2.3.2018)

Besagter Facebook-Post der "Zurzi Metzg" – samt Reaktionen.

Besagter Facebook-Post der "Zurzi Metzg" – samt Reaktionen.

Mehr zur Eröffnung der «Zurzi Metzg» lesen Sie hier.

«Goodbye everybody» für Franziska Roth

Arthur Schneider (rechts) und sein Buch "Goodbye Everybodey" (Archivbild von der Buchvernissage in Würenlingen)

Arthur Schneider (rechts) und sein Buch "Goodbye Everybodey" (Archivbild von der Buchvernissage in Würenlingen)

«Goodbye everybody» für Franziska Roth: Es gibt wohl kaum einen Politiker in der Schweiz, der von Arthur Schneider noch kein Präsent erhalten hat. Der Würenlinger Alt-Ammann verteilt gerne sein Buch «Goodbye everybody». Auch Regierungsrätin Franziska Roth ist seit dem letzten Treffen Besitzerin des Werks samt einer persönlichen Widmung. Das Buch ist keine Anleitung für Politiker, sich galant aus dem Tagesgeschäft zu verabschieden. Es behandelt den Swissair-Absturz von 1970 in Würenlingen. Schneiders Wunsch: Die Politiker mögen alles daran setzen, den bis heute ungeklärten Terrorakt aufzuklären. (afr, 10.2.2018)

Zürcher Zahnpflege für Zurzibieter Kinder

(Symbolbild)

(Symbolbild)

Weil viele Fisibacher Kinder im Kanton Zürich zur Schule gehen, besuchen sie auch den Schulzahnarzt im Nachbarkanton. Nur ist dieser teurer als im Aargau. Gemäss Gesetz ist die Gemeinde dazu verpflichtet, den Besuch beim Schulzahnarzt zum kantonal vereinbarten Tarif zu bezahlen. Der Fisibacher Gemeinderat hat nun in einem Grundsatzentscheid beschlossen, dass bei einem Zahnarztbesuch im Kanton Zürich nur der Tarif gemäss Kanton Aargau übernommen wird. Die Differenz, rund 20 Franken, müssen die Eltern übernehmen. (afr, 10.2.2018)

Tierisch gute Unterhaltung

Jan Bühlmann, Ex Mister Schweiz.

Jan Bühlmann, Ex Mister Schweiz.

Im März finden im Trafo in Baden die nächsten Miss-Schweiz- Wahlen statt. Wer dem schönsten Mann der Schweiz aus dem Jahr 2010 bei der Arbeit zusehen möchte, dem empfiehlt sich am Samstag ein Besuch in Koblenz. Der ehemalige Mister Schweiz Jan Bühlmann gibt in der Reithalle Eschbach ein Konzert (20 Uhr). Unter seinem Künstlernamen Jan Oliver, tritt der Luzerner zusammen mit seiner Schwester auf im Zentrum des Koblenzer Gemeinderats Markus Eschbach auf. Für die Geschwister eine Premiere. Erstmals geben sie gemeinsam ein Konzert – notabene zwischen Heuballen und Pferden. «Was für ein Geschenk, seine Leidenschaft mit einem der liebsten Menschen zu teilen! Wir freuen uns unglaublich auf diesen Abend», lässt sich der 30-Jährige zitieren. (dws, 27. Januar 2018)

Automatisches Lichterlöschen

Minihandball-Spieltag in der Turnhalle Tiergarten in Bad Zurzach

Minihandball-Spieltag in der Turnhalle Tiergarten in Bad Zurzach

Grosses Staunen am Sonntag beim Minihandball-Spieltag in der Turnhalle der Energiestadt Bad Zurzach. Um 12.05 Uhr ging dort plötzlich und wie von Geisterhand das Licht aus – ohne dass jemand in der Nähe des Lichtschalters gestanden wäre. Wenige Sekunden später schaltete eine der Organisatorinnen das Licht wieder an, und die Kids konzentrierten sich von Neuem auf das Torewerfen. Eine Erklärung für das mysteriöse Lichterlöschen hatte die Organisatorin auch. Dafür sorgt jeweils ein Zeitschalter, immer zu besagter Uhrzeit. Für den Fall, dass ein Turnlehrer nach der letzten Lektion in der Halle das Licht brennen lässt. (pz, 26. Januar 2018)

Feuerwehr rettet Büsi von Baum in Naturschutzgebiet

Ein Feuerwehrmann holt hier das Büsi vom Baum.

Ein Feuerwehrmann holt hier das Büsi vom Baum.

Das Jahr ist noch jung, doch die Feuerwehr Böttstein-Leuggern wurde schon für 12 Einsätze alarmiert. Einer am 12. Januar hatte einen tierischen Hintergrund: Die Feuerwehr wurde zu einer Tierrettung nach Gippingen gerufen.

Eine Katze befand sich auf einem Baum im Naturschutzgebiet Gippinger Grien – und schaffte es von alleine nicht mehr hinunter. Der zweite Rettungsversuch gelang. «Wir konnten die Katze vom Baum holen und wohlbehalten dem überglücklichen Besitzer übergeben», schreibt die Feuerwehr auf ihrer Website. (pz, 25. Januar 2018)

Endlich wieder unten: Das Büsi im Arm des Feuerwehrmannes.

Endlich wieder unten: Das Büsi im Arm des Feuerwehrmannes.