Klingnauer Goldfund

Niemand kann beweisen, dass ihm das Gold gehört

Dieses Gold haben die beiden Gemeindearbeiter in Klingnau gefunden.

Dieses Gold haben die beiden Gemeindearbeiter in Klingnau gefunden.

Die Ende Juni in Klingnau gefundenen Goldbarren im Wert von 120'000 Franken stehen immer noch ohne Eigentümer da. Bisherige Befragungen führten zu keinem Erfolg.

Bisher sei «eine Handvoll Personen» angehört worden, sagt Kapo-Mediensprecher Bernhard Graser auf Anfrage. Die Personen hätten ihre Ansprüche an den 2,6 Kilo Gold aber nicht beweisen können.

Auch der 42-jährige Josef M. aus Bregenz, der gegenüber der az sagte, das Gold gehöre seinem verstorbenen Vater, konnte der Polizei die erforderlichen Belege nicht vorlegen.

Konkrete Hinweise fehlen

Die Kantonspolizei Aargau hat keinerlei konkrete Hinweise auf den Besitzer. Sie hat die Ermittlungen aber noch nicht aufgegeben. Die Suche erschwert sich laut Graser jedoch zunehmend.

Die Goldbarren waren Ende Juni von einem Klingnauer Gemeindearbeiter und einem Lehrling in einem Plastiksack hinter einem Busch gefunden worden. Derzeit sind sind sie sicher aufbewahrt in der Obhut der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach. (ldu)

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