Gippingen

Neuer Wirt startet im «Weissen Kreuz» – damit endet auch eine Ära

Neuer Geschäftsführer und Koch im «Weissen Kreuz»: Roger Oberthaler. zvg

Neuer Geschäftsführer und Koch im «Weissen Kreuz»: Roger Oberthaler. zvg

Das renommierte «Weisse Kreuz» in Gippingen hat einen neuen Wirt: Roger Oberthaler, der bisherige Pächter des Döttinger «Central». Oberthaler übernimmt das Zepter von Robert Huber, der das «Weisse Kreuz» fast ein halbes Jahrhundert lang geführt hat.

Bereits im Jahr 1532 wurde der heutige Landgasthof Weisses Kreuz in Gippingen erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1968 führte Gastwirt und Küchenchef Robert Huber den beliebten Betrieb in der Nähe des Klingnauer Stausees, der 1982 schliesslich auch in seinen Besitz überging. Am Donnerstag nun, nach 49 Jahren, hat Huber das Zepter an Roger Oberthaler übergeben.

Oberthaler übernimmt die Geschäftsführung. Als ehemaliger Inhaber des Restaurants Central in Döttingen bringt er langjährige Erfahrung im Gastronomiewesen sowie die nötige Portion Leidenschaft mit. Seine neue Equipe setzt sich aus dem ehemaligen «Central»-
Team sowie aus den bestehenden Mitarbeitern des Restaurants Weisses Kreuz zusammen. Auch Luzia Binkert, die Lebenspartnerin von Robert Huber, wird im «Weissen Kreuz» weiterarbeiten. Der 68-jährige Huber hört aus gesundheitlichen Gründen auf.

«Wir legen grossen Wert auf regionale und frische Produkte», sagt der neue Pächter. Ziel sei es, die Gäste immer wieder aufs Neue zu überraschen, aber auch altbekannte Klassiker wie das «Fleisch auf heissem Stein» anzubieten. Die Küche beschreibt Oberthaler als saisonal – von Wild im Herbst über Spargeln im Frühling bis zu Sommerspeisen. In der Weinkarte finden sich viele Tropfen aus der Region, aber auch internationalen Spezialitäten und Raritäten. Der Gasthof ist künftig an sieben Tagen pro Woche geöffnet. (afr)

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