Bad Zurzach

Nach dem Konkurs: «Zurzacherhof» soll nun doch ein Hotel bleiben

Der «Zurzacherhof» nach der Schliessung. (Archiv)

Der «Zurzacherhof» nach der Schliessung. (Archiv)

Vor über zwei Jahren schloss das Hotel «Zurzacherhof» in Bad Zurzach Knall auf Fall. Es folgte der Konkurs. Nun scheint klar, wie es mit der Liegenschaft mitten im Kur- und Wellnessort weitergeht.

Am 1. Juli 2013 schloss das Bad Zurzacher Hotel Zurzacherhof Knall auf Fall seine Türen. 15 Personen verloren ihren Job, das Wirte-Ehepaar meldete Konkurs an. Seither ging im Zurzacherhof-Gebäude an der Dr.-Martin-Erb-Strasse, in unmittelbarer Nähe zum Thermalbad, nichts mehr.

Das dürfte sich nun ändern: Wie die Lokalzeitung «Die Botschaft» schreibt, soll der Zurzacherhof bald wieder als Hotel eröffnet werden. Die Liegenschaft wurde im Frühjahr 2015 von einer Tochtergesellschaft der «Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach & Baden» aus der Konkursmasse gekauft.

Zurzacherhof Bad Zurzach

Dieselbe Stiftung ist ein wichtiger Player in Sachen Botta-Bad in Baden. Stiftungsdirektor Stephan Güntensperger sagte gegenüber der «Botschaft», eine Wiedereröffnung des Zurzacherhofs als Hotel sei «unter optimalen Bedingungen» bereits zu Weihnachten 2015 denkbar, spätestens aber im Frühjahr 2016. Bereits seit Anfang August ist im frisch sanierten Erdgeschoss der Liegenschaft das Zentrum für ganzheitliche Therapie und Prävention in Betrieb.

Die Nachricht zur Wiedereröffnung des Zurzacherhofs als Hotel überrascht. Noch im März hatte Rainer Blaser, Leiter Services und Finanzdienstleistungen der Stiftung, gegenüber der az gesagt, das Hotelangebot im Mittelklassebereich sei in Bad Zurzach auch ohne den Zurzacherhof ausreichend. Mit dem «Tenedo» und dem «Hotel zur Therme» verfügt das Thermalquellen Resort über zwei 3-Sterne-Häuser.

Dazu kommt das Turmhotel mit zwei Sternen. «Nach der Schliessung des Zurzacherhofs verzeichneten unsere Hotels zwar mehr Gäste, ausgebucht sind sie aber nicht», so Blaser im März. Peter Schläpfer, Geschäftsführer von Bad Zurzach Tourismus, ortete ebenfalls eher Bedarf an altersgerechtem Wohnen – zum Beispiel betreute Wohneinheiten im Zusammenhang mit dem bestehenden Gesundheits- und Bäderangeboten. (NRO)

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