Rheinheim (D)

Musikalische Steuerhinterzieher: Zollbeamte entdecken 21 geschmuggelte Klaviere

Klavier

Eines der 21 geschmuggelten Klaviere, die am Zoll in Rheinheim entdeckt wurden.

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Zöllner haben am 30. Dezember in Rheinheim, gegenüber von Bad Zurzach, den Schmuggel von 21 gebrauchten Klavieren im Gesamtwert von zirka 10'000 Euro aus der Schweiz verhindert.

Am 30. Dezember fuhr ein Lieferwagen aus der Schweiz am Zollamt Rheinheim vor. Die Zollbeamten stoppten das Fahrzeug und kontrollierten zwei in der Schweiz ansässige Osteuropäer. Diese gaben an, dass ihre Ladung aus sieben gebrauchten Klavieren bestehe. Für diese hatten sie aber nach der Anfrage der Zöllner keine Zollpapiere. Die beiden Männer zeigten sich aber sehr einsichtig auf die Einwände der Beamten und wollten sich die erforderlichen Dokumente umgehend in der Schweiz besorgen. Sie wendeten mit ihrem Wagen und fuhren zurück in die Richtung, aus der sie gekommen waren.

Die ganze Aufführung kam den Zöllnern etwas seltsam vor. Berechtigterweise, wie sich nur knapp eine Stunde später zeigen sollte. 

Als die Beamten nämlich an die von den Männern genannten Lieferanschrift in Deutschland fuhren, trafen sie die Osteuropäer mit den sieben Klavieren wieder an. Die erforderlichen Zollpapiere für die Waren konnten sie jedoch immer noch nicht vorweisen. Des weiteren stellte sich im Rahmen einer weitergehenden Befragung heraus, dass sie an zwei Tagen zuvor bereits 14 Klaviere nach Deutschland einschmuggelt hatten. Der Gesamtwert der geschmuggelten Waren beträgt zirka 10'000 Euro (rund 11'000 Franken). 

Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Nichtanmeldens von 21 gebrauchten Klavieren eröffnet. Die Einfuhrabgaben, sowie die Sicherheitsleistungen für die zu erwartenden Geldstrafen belaufen sich auf insgesamt 2500 Euro (fast 3000 Franken). (cez)

Die Polizeibilder vom Januar:

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