Döttingen

Moldawier gefasst: Döttingens Schul-Computer an der Grenze aufgetaucht

Die gestohlenen MacBook und IPad waren fabrikneu (Symbolbild).

Die gestohlenen MacBook und IPad waren fabrikneu (Symbolbild).

Einbrecher klauten letzte Woche in Schulhäusern von Döttingen etliche Computer. Nun kam ein Teil der Computer zum Vorschein. Ein mutmasslicher Täter aus Moldawien konnte an der italienischen Grenze in Chiasso gefasst werden.

In der Nacht auf Freitag schlugen Diebe in der Oberstufenschule Döttingen zu: Sie stehlen 20 nigelnagelneue Computer und drei iPads im Wert von 25000 Franken und 16 gebrauchte (wir berichteten).

Nun sind die Computer an der italienischen Grenze wieder aufgetaucht - in einem Auto eines Moldawiers.

In seinem Auto fanden die Grenzwächter einen Teil der Beute aus dem Einbruchdiebstahl von Döttingen. Er wollte am Freitagmorgen beim Grenzübergang in Chiasso über die Grenze nach Italien ausreisen, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt.

Dank Schulkleber aufgefallen

Die Beamten meldeten sich laut einer gut unterrichteter Quelle in Döttingen, weil sich auf den Computern «OSUA»-Kleber befand. «OSUA» steht für «Oberstufe Unteres Aaretal».

Etliche Geräte waren in fabrikneuem Zustand. Die Lehrerschaft bemerkte den Einbruchdiebstahl am Freitagmorgen. Die Täter waren in der Nacht zuvor am Werk gewesen.

Der 38-jährige Moldawier ohne Wohnsitz in der Schweiz ist inzwischen den Aargauer Strafverfolgungsbehörden zugeführt worden.

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat eine Strafuntersuchung eröffnet und die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen gegen den mutmasslichen Kriminaltouristen aufgenommen. Insbesondere wird abgeklärt, ob der Moldawier den Diebstahl selber begangen hatte. (pd/sha)

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