Bei einer Tempokontrolle mit dem Lasermessgerät zog die Aargauer Kantonspolizei am Montagmittag zwischen Würenlingen und Tegerfelden einen Raser aus dem Verkehr. Bei winterlichen Verhältnissen und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt war der Autofahrer, ein 35-jähriger Mazedonier, mit 143 km/h gemessen worden. Auf der Hauptstrasse gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Die Polizei stoppte den Saab sogleich. Nebst der Beifahrerin befand sich auch ein Kleinkind im Fahrzeug. Der 35-Jährige wurde an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Zudem wurde ihm der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.

Seit einer Gesetzesänderung Anfang 2013 gilt in der Schweiz als Raser, wer ausserorts 60 und auf der Autobahn 80 Stundenkilometer zu schnell unterwegs ist. Oder in einer 30er-Zone mehr als 40 oder innerorts mehr als 50 Stundenkilometer zu schnell fährt. 

Noch zwei Temposünder

Zwei weitere Automobilisten wurden angehalten und verzeigt. Der 29-jähriger Kosovare und der 72-jährige Schweizer waren mit 127 km/h und 126 km/h ebenfalls viel zu schnell unterwegs. Beide mussten den Führerausweis auf der Stelle abgegeben.

Einstweilen weiterfahren durfte ein Autofahrer, der mit 115 km/h gemessen worden war. Auch der 33-jährige Schweizer muss jedoch mit dem späteren Entzug des Führerausweises durch das Strassenverkehrsamt rechnen.