Auf dem Gelände des Schweizerischen Militärmuseums werden bis zu 10 000 Besucher erwartet. Mit dabei sind auch Grossratspräsident Markus Dieth und der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann.

Das Treffen steht dieses Jahr im Zeichen des 70-jährigen Ende des Zweiten Weltkriegs. «Deshalb werden wir viele Gefechtsübungen aus jener Zeit vorführen», erklärt OK-Präsident Thomas Hug. Es seien zahlreiche schweizerische, deutsche und englische Soldaten beteiligt. In verschiedenen Camps zeigen sie zudem das damalige militärische Leben.

Für den Gedenkanlass zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde für dieses Jahr ein zweiter Demonstrationsplatz errichtet. «So können die Gäste mehr Darbietungen geniessen», sagt Hug. Die Besucher des Militärfahrzeugtreffens haben zudem die Möglichkeit, in verschiedenen Schützenpanzern mitzufahren. Einige davon stammen aus dem Zweiten Weltkrieg, andere sind aktuell eingesetzte Modelle. Daneben zeigen verschiedene Kavallerieverbände ihr Können. So wird die Schweizer Kavallerieschwadron 1972 mit über 40 Pferden auftreten und die bayrischen Ulanen sich in Uniformen des Ersten Weltkrieges zeigen. Auf dem Ausstellungsgelände lassen sich über 100 restaurierte und gepflegte Militärfahrzeuge bestaunen. Sie gehören meist privaten Besitzern, einige von ihnen reisen mit ihnen aus den umliegenden Ländern an.

Essen aus Feldküchen

Auch das leibliche Wohl der Besucher steht im Zeichen der Armee: «Unsere Feldbäckerei und die verschiedenen Feldküchen bieten ebenfalls Einblicke in das militärische Leben», sagt Hug. Für die zahlreichen Besucher sind total über 200 Helfer im Einsatz.

Neben den zahlreichen Fundstücken aus vergangenen Zeiten präsentiert sich auch der Lehrverband Fliegerabwehr 33 der Schweizer Armee am internationalen Militärfahrzeugtreffen. Die Soldaten führen dem Publikum die aktuellen Fliegerabwehrmittel vor.

Und wer ein Erinnerungsstück aus alten Zeiten mit nach Hause nehmen möchte, kann sich an den verschiedenen Ständen im Militariamarkt umsehen.

Mehr Informationen finden Sie hier.