Koblenz

Markus Eschbach verpasst den Einzug in den Gemeinderat nur knapp

Markus Eschbach verpasst den Einzug in den Gemeinderat nur knapp

Markus Eschbach verpasst den Einzug in den Gemeinderat nur knapp

Bei den Ersatzwahlen in den Gemeinderat hat im 1. Wahlgang kein Kandidat das absolute Mehr erreicht. Dagegen wurde Andreas Wanzenread klar zum neuen Vize-Ammann gewählt.

Die mit Abstand meisten Stimmen erhielt Markus Eschbach (parteilos) mit 136 Stimmen (absolutes Mehr 157), gefolgt von Markus Grüninger (Grünliberale) mit 72 und dem SVP-Mann Matthias Krattinger mit 56 Stimmen.

Für Eschbach kommt das deutliche Ergebnis überraschend. Er meldete erst vorletzte Woche seine Kandidatur an. «Es freut mich, dass es mir gelungen ist, in so kurzer Zeit die Leute von meinen Vorstellungen zu überzeugen.»

Er glaubt, dass seine direkte Art bei den Menschen gut angekommen sei. Dennoch erstaunt das deutliche Ergebnis. Eschbach ist in Koblenz wegen der geplanten Überbauung Buck ins Kreuzfeuer geraten. «Ich habe den Koblenzern nur versucht, die Augen zu öffnen.»

Einer seiner schärfsten Kritiker ist Marcel Grüninger. Der Präsident GLP Bezirk Zurzach stieg erst nach Eschbachs Kandidatur ins Rennen. «Eine Woche war ziemlich sicher zu wenig, um stärker auf mich aufmerksam zu machen», sagte Grüninger, der seine Enttäuschung nicht zurückhielt. Für ihn gehe es jetzt darum, bis zum 2. Wahlgang am 17. Januar die Koblenzer zu mobilisieren. Die Wahlbeteiligung lag gestern bei 46,5 Prozent.

Neue Gemeindeordnung angenommen

Auch für den dritten Kandidaten verlief der Sonntag enttäuschend. Matthias Krattinger blieb sowohl bei der Gemeinderatswahl wie auch bei der Wahl zum Vize-Ammann chancenlos. Der SVP-Politiker hatte gegen Andreas Wanzenried klar das Nachsehen. Wanzenried erhielt 249 Stimmen, Krattinger lediglich 31.

Deutlich stimmten die Koblenzer der Änderung der neuen Gemeindeordnung zu, welche die Einbürgerungskompetenz an den Gemeinderat überträgt (221 Ja, 119 Nein).

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