Ausgebüxt

Kuhjagd am Rhein: Tier beschädigt Streifenwagen und bringt Zugverkehr zum Erliegen

Nach dem Kalben flüchtete die Kuh aus dem Stall.

Nach dem Kalben flüchtete die Kuh aus dem Stall.

In Albbruck, einer deutschen Ortschaft direkt an der Schweizer Grenze zum Kanton Aargau, hielt am Dienstagmorgen eine Kuh die Polizei in Atem. Das weggelaufene Tier rammte einen Streifenwagen und riss einen Zaun um. Das verletzte Tier wurde schliesslich erschossen.

Kurz nach vier Uhr am Dienstagmorgen meldete der erste Autofahrer eine Kuh auf der deutschen Bundesstraße bei Albbruck. Das Tier konnte an der Bahnlinie bei der Gewerbestraße von einer Polizeistreife festgestellt werden, wo sie aber gegen den stehenden Streifenwagen rannte und die Scheinwerfer beschädigte. Sie lief dann weiter die Bahnlinie entlang, weshalb der Zugverkehr eingestellt werden musste. Weder den eingesetzten Polizeistreifen noch dem in der Zwischenzeit erschienenen Besitzer gelang es, die Kuh einzufangen.

Sie war extrem scheu und aggressiv, heißt es im Polizeibericht. Die Kuh flüchtete in den Hinterhof eines landwirtschaftlichen Anwesens in der Birndorfer Straße, wo sie zuerst einen Maschendrahtzaun umriss, danach auf das Dach eines an einem Hang liegenden Hühnerstalles sprang und dort einbrach. Das verletzte Tier wurde von einem Jagdpächter von seinen Leiden erlöst. Die Kuh war bereits am Sonntagmorgen in einem Ortsteil von Albbruck ausgebüxt, als sie nach dem Kalben in einen anderen Stall getrieben werden sollte.

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