Würenlingen

Komitee kämpft mit Petition um Zuhause für die beiden Consolata-Schwestern

Die Consolata-Schwestern Bartola (rechts) und Fatima.

Die Consolata-Schwestern Bartola (rechts) und Fatima.

Im Eichledorf ist eine Petition mit dem Ziel lanciert worden, den Consolata-Schwestern Bartola und Fatima ein würdevolles Zuhause bis an ihr Lebensende zu sichern.

Das Petitionskomitee mit Beata Birchmeier, Hansruedi Brack, Irma Geissberger, Rita Meier, Erwin Merki, Katja Mini, Angela Schneider, Roger Schneider, Dina Tani und Beatrice Thodt verweist auf die lange Tradition der Consolata-Schwestern in Würenlingen und erklärt auf einem Flugblatt, das am Montag in alle Haushaltungen verteilt wurde, die Beweggründe, die zum Entschluss geführt haben, eine Petition zu organisieren: «Der grösste Teil der Bevölkerung von Würenlingen und der Region ist überrascht und sehr traurig über das Rückzugsschreiben der Consolata-Ordensleitung und wünscht sich ein Rückkommensgespräch.»

Die allseits geschätzte, einfühlsame Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims im Leben und im Sterben sei unübertroffen, schreiben die Petitionäre. «Das Würenlinger Alters- und Pflegeheim verdankt den besonderen Geist und den guten Ruf zu einem guten Teil dem Wirken der Consolata-Schwestern. Den besonderen Segen, der von der Gemeinschaft der Consolata-Schwestern ausgeht, möchten wir bei uns behalten und auf keinen Fall darauf verzichten.»

Das Petitionskomitee lässt die beiden Schwestern wissen, dass sie heute und immer von den Mitgliedern des Komitees unterstützt und beschützt werden. «Wir setzen uns dafür ein, dass die Schwestern in Würenlingen ein würdevolles Zuhause bis an ihr Lebensende haben.»

Auch Ordensleitung angesprochen

Die Petition für den Verbleib der Consolata-Schwestern im Alters- und Pflegeheim Würenlingen richtet sich an die Gemeinderäte von Würenlingen, Endingen, Unterendingen, Tegerfelden und Villigen
als Aktionäre der WirnaVita AG, in der die Gemeinden als Aktionäre vertreten sind. Adressaten sind aber auch der Verwaltungsrat der WirnaVitaAG, die Leitung des Consolata-Ordens in Turin sowie die beiden direkt betroffenen Schwestern Bartola und Fatima.

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