Klingnau

Klingnauer Goldfund: Auch Staatsanwaltschaft findet nichts heraus

Goldfund in Klingnau: Fundort und Fundgegenstand. Ein Eigentümer liess sich bis heute nicht ermitteln.

Goldfund in Klingnau: Fundort und Fundgegenstand. Ein Eigentümer liess sich bis heute nicht ermitteln.

Der Goldfund in Klingnau vom letzten Juni bleibt weiter ein Mysterium. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen nun eingestellt. Sie kann keine strafbare Handlung nachweisen und einen Besitzer hat sie auch keinen gefunden.

Ende Juni 2012 fanden zwei Gemeindeangestellte in Klingnau der 2,6 Kilo Gold. Woher die Goldbarren im Wert von 120000 Franken kamen und wie sie nach Klingnau gelangten, gibt Polizei und Staatsanwaltschaft seither Rätsel auf.

Klar ist jetzt: Die Staatsanwaltschaft kann das Rätsel nicht lösen. Sie hat zwei Strafverfahren ergebnislos eingestellt. Die Einstellungen sind rechtskräftig, wie Elisabeth Strebel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, gegenüber der az erklärt.

Aufgrund der Fundsituation ging die Staatsanwaltschaft davon aus, dass es sich beim gefundenen Gold um Deliktgut handeln könnte. Sie leitete daher ein Verfahren gegen unbekannte Täter ein. Ergebnislos , wie sich nun zeigt.

Im Verlaufe der Ermittlungen hatten die Staatsanwälte auch eine heisse Spur. Auf dem Plastiksack, in den das Gold gehüllt war, fanden sich Fingerabdrücke. Die Ermittler konnten diese einem Mann zuordnen, der bereits wegen einer Straftat im Gefängnis sass.

Die Staatsanwälte konnten ihm aber nichts nachweisen. Der Mann, der behauptete, das Gold gehöre ihm, konnte dies aber nicht beweisen. Das gleiche gilt für jenen Österreicher, der sich kurz nach dem Fund gemeldet hatte und ebenfalls behauptete, das Gold gehöre. Auch er konnte das nicht beweisen.

Die Goldbarren gehen nun als «Fund» an das zuständige Fundbüro Regionalpolizei Zurzibiet in Klingnau. Dort bleibt es vorläufig für den Fall, dass sich doch noch ein Eigentümer melden sollte.

Taucht bis im Juni 2017 niemand auf, der beweisen kann, dass die Goldbarren ihm gehören, gehen diese an die beiden Finder. (rsn)

Klingnauer spekulieren über die Herkunft des gefundenen Goldschatzes

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