Fisibach

Jodlerklub vom Studenland feiert sein 50-jähriges Bestehen

500 Musikbegeisterte, darunter auch SVP-Nationalrat Hansjörg Knecht, feierten an diesem Wochenende in Fisibach das 50-jährige Bestehen des Jodlerklubs vom Studenland.

Fast 500 Besucher haben am Wochenende im Fisibacher Ebianum den 50. Geburtstag des Jodlerklubs Studenland gefeiert. Unter den Gästen war auch SVP-Nationalrat Hansjörg Knecht. Hackbrettspieler und SRF-Moderator Nicolas Senn führte durch den Anlass. 

Die Feierlichkeiten begannen traditionell mit einem Festgottesdienst. Das Jubiläumskonzert am Nachmittag stellte auf hör- und sehbare Weise das kulturelle Gut des Jodelliedes in einer breiten Palette vor. Aus drei verschiedenen Regionen der Schweiz sowie aus dem benachbarten Allgäu (Deutschland) kamen die Konzertformationen.

Gleich zu Beginn stimmte der Jodlerklub vom Studenland unter der Leitung von Anna Eisenhut das Lied „Euses Studenland“ vom Komponisten und Ehrendirigent Josef Baschung an. Einmal mehr wusste auch das Kinderjodelchörli vom Studenland zu gefallen. Die zwölf Kinder zeigten mit grosser Freude, dass Jodeln auch im Jugendalter „inn“ sein kann.

Das aus der Ostschweiz angereiste Churfirstenchörli Alt St.Johann-Unterwasser unter der Leitung von Katja Bürgler verstanden besonders durch traditionelle Toggenburger Naturjodel zu gefallen.

Unter der Direktion von Grégoire May zeigte der Genfer Jodlerklub Alphüttli mit dem Lied „Vers l‘alpe“ (z‘alp) von Robert Fellmann, dass es auch Jodellieder in Französische Sprache gibt.

Die Jodlergruppe Titlis aus Engelberg führte in seiner urwüchsigen Art unter der Leitung von Franz von Holzen mit typischem Obwaldner Naturjodel und Liedern die Konzertbesucher gedanklich in die Bergwelt der Innerschweiz.

Etwas ganz Besonderes war sicher der Monika Dreigesang aus dem Allgäu. Die drei Sängerinnen (alle mit dem Vornamen Monika) zeigten dem Publikum mit ihren engelhaften Stimmen, dass man auch in Deutschland und im Tirol jodelt. 

Am 5. September 1967 wurde im Hotel Ochsen in Döttingen der Jodlerklub “Heimelig“ gegründet. 1976 wurde an der Generalversammlung die Sitzverlegung des Klubs von Döttingen nach Wislikofen beschlossen und der Chor in Jodlerklub „vom Studenland“ umbenannt. Seither ist der Chor untrennbar als kulturelles Aushängeschild mit der Region Studenland und der dort lebenden Bevölkerung verbunden. (zvg)

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