Döttingen/Würenlingen

Im Zurzibiet fliessen zwei staatliche Weine

Zwei Zurzibieter Weinbaubetriebe sind ausgezeichnet worden: Meinrad und Monika Keller, Döttingen (l.) und Marion Kudernatsch vom Weingut zum Sternen, Würenlingen mit Regierungsrat Roland Brogli. zvg

Zwei Zurzibieter Weinbaubetriebe sind ausgezeichnet worden: Meinrad und Monika Keller, Döttingen (l.) und Marion Kudernatsch vom Weingut zum Sternen, Würenlingen mit Regierungsrat Roland Brogli. zvg

Zwei Zurzibieter Weine bekommen das Prädikat Aargauer Staatswein 2013. Die Winzer Meinrad Keller und Andreas Meier freuen sich über den Titel. «Wir wollen alle miteinander zeigen, dass es guten Wein gibt im Aargau», so Meier.

«Klar, man bekommt einen guten Ruf und ist in der Presse präsent», sagt Meinrad Keller über die Auszeichnung Aargauer Staatswein 2013 seines Döttinger Pinot gris 2012 in der Kategorie Weisse Spezialitäten.

«Aber das wirklich Schöne daran ist: Es tut der Seele gut.» Die vielen Gäste und der ganze Rahmen auf Schloss Liebegg hätten ihn sehr gefreut (wir berichteten).

Über 90 Aargauer Weine traten in vier Kategorien gegeneinander an. Eine 14-köpfige Jury unter Landstatthalter Roland Brogli entschied darüber, welche vier Weine den Titel Aargauer Staatswein 2013 tragen dürfen – und somit an Staatsanlässen ausgeschenkt werden.

Als vollmundig, weich, breit, harmonisch und mit einem lieblichen Abgang beschreibt Meinrad Keller seinen Siegerwein. Das Döttinger Familienunternehmen hat knapp 4000 Flaschen davon hergestellt.

«Es gibt guten Aargauer Wein»

«Ich freue mich sehr über den Titel. Er motiviert einen so weiterzumachen», sagt Andreas Meier vom Weingut zum Sternen. Sein Würenlinger Riesling-Sylvaner 2012 wurde ebenfalls zum Staatswein gekürt.

Rund 5000 Flaschen gibt es davon. «Unsere saubere, klare und präzise Arbeit auf dem Rebberg und im Keller wurde damit ausgezeichnet», sagt Meier. «Wir wollen alle miteinander zeigen, dass es guten Wein gibt im Aargau.» Der Rebbau sei eine Bereicherung für das gesamte Gebiet.

Die beiden Winzer haben in diesen Tagen am Rebberg viel zu tun. «Die Rebschosse müssen eingeschlauft werden», sagt Keller. Die Pflanzen wachsen momentan 5 bis 8 Zentimeter pro Tag.

Die heissen Temperaturen machen den langen Winter vergessen. Mit Freude stellten die beiden Winzer gestern fest: Die Reben blühen.

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