Die letzten Rechnungen der inzwischen zur Gemeinde Endingen zusammengeschlossenen Dorfteile Endingen und Unterendingen wiesen unterschiedliche Ergebnisse aus. Während Endingen einen Aufwandüberschuss verbuchen muss, kann Unterendingen dank höherer Steuereinnahmen ein Plus im fünfstelligen Bereich vermelden.

Steuern unter den Erwartungen

Die Einwohnergemeinde Endingen schliesst das Rechnungsjahr 2013 mit einem Aufwandüberschuss von 445 010 Franken ab. Im Budget war mit einem Aufwandüberschuss von 290 200 Franken gerechnet worden. Hauptgrund des Defizits, das durch eine Entnahme aus dem Eigenkapital gedeckt wird, sind tiefere Einkommens- und Vermögenssteuern. Die Einnahmen liegen um 340 000 Franken unter den Erwartungen. Der Nettoaufwand der Einwohnergemeinde Endingen liegt um 5,1 Prozent unter dem Voranschlag und um 1,6 Prozent unter der Rechnung 2012.

Der Rechnungsabschluss 2013 der Einwohnergemeinde Unterendingen weist dank höherer Steuereinnahmen und etwas geringeren Ausgaben einen Ertragsüberschuss von 84 426 Franken aus. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 91 390 Franken. Das Steuersoll liegt mit 1,073 Millionen Franken um 196 337 Franken oder 22 Prozent über den Erwartungen. Die Ausgaben konnten insgesamt eingehalten werden.

Ortsbürgergemeinde Endingen

Die Ortsbürgerverwaltung Endingen schliesst mit einem Ertragsüberschuss 122 526 Franken ab. Dieser Betrag wird dem Eigenkapital zugewiesen. Die Forstwirtschaft weist einen Aufwandüberschuss von 75 495 Franken aus. Die Forstreserve hat sich damit per Ende 2013 auf 428 192 Franken reduziert.

Die Ortsbürgerverwaltung Unterendingen schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 7921 Franken ab. Die Forstwirtschaft weist einen Verlust von 68 551 Franken aus. Dieser ist begründet mit der Sanierung der Waldwege Gänterweg, Bodenweg und im Tal. Das Ergebnis ist dennoch um 19 249 besser als erwartet. Im Voranschlag war ein Aufwandüberschuss von 87 800 Franken vorgesehen. (AZ)