Bad Zurzach

«Höfli» setzt auf Aargauer Produkte: Neu gibts Bio-Forellen aus Rohr mit Kartoffeln aus Windisch

Gastgeberin Ramona Hartung und Küchenchef Marco Rasera wollen Regionalität.

Gastgeberin Ramona Hartung und Küchenchef Marco Rasera wollen Regionalität.

Ab Samstag präsentiert sich das Restaurant Quellen-Höfli im neuen Gewand – und mit neuem Namen. Auf der Menü stehen lokale Produkte. Traditionelles und Innovatives werden vermischt. Die Betreiber erzählen, was die Gäste erwartet.

Diesen Samstag eröffnet das Restaurant Quellen-Höfli, dass zum Thermalquellen Resort Bad Zurzach gehört, mit einem neuen Konzept — und einem geänderten Namen: das «Höfli». Die Namensänderung hat einen einfachen Grund, wie Guli Brentel von der «Gastgeber 3.0 AG» verrät: «Das Restaurant ist sowieso bei den meisten unter dem Namen ‹Höfli› bekannt, darum lassen wir den Zusatz weg.»

Die Hotelbetreiberin «Gastgeber 3.0» übernahm im September die operative Führung der Hotellerie sowie der Gastronomie des Thermalquellen Resorts. Mit der Wiedereröffnung des «Höfli» steht nun die erste Veränderung an. Das Konzept folgt dem Trend zu mehr Regionalität und Saisonalität: Die Hauptrolle auf der Speisekarte spielen Produkte der einheimischen Höfe und Kleinproduzenten aus der Region. Fast alle Produkte sind aus dem Aargau, wenn möglich direkt von Bauern aus der Region Zurzach.

«Wir fanden es unsinnig, dass Produkte um den halben Globus transportiert werden, wenn es in der Nähe doch so viel Angebot hat», so Brentel. So gibt es zum Beispiel neu Bio-Forellen-Filets von der Familie Nadler aus Rohr, die Kartoffeln stammen von der Familie Mosimann aus Windisch und der Gin liefert Urs Riedo aus Schlossrued. Aber neben Traditionellem gebe es auch Innovatives, so Brentel.

Es ist die erste Änderung, die «Gastgeber 3.0» im Thermalquellen Resort vornimmt. «Die Neuausrichtung des ‹Höfli› hat sich angeboten. Es gab interne Wechsel, sodass einer personellen Veränderung nichts im Weg stand.» Ramona Hartung ist neu Gastgeberin im «Höfli» und Marco Rasera ist der neue Küchenchef.

«Es wurde nur wenig umgebaut, die grösste Veränderung ist das Konzept», so Brentel. «Wir wollen dem Restaurant einen modernen Dorfbeiz-Charakter vermitteln. Regionale Partner zu berücksichtigen, sollte bei Dorfbeizen heutzutage selbstverständlich sein.» Fünf Tage war das «Höfli» für die Umbauarbeiten geschlossen.

Einmal im Monat zu den Bauern

Das Team rund um Gastgeberin Ramona Hartung und Küchenchef Marco Rasera kocht nicht nur mit regionalen Produkten: Geplant ist, dass das Team jeden Monat die Bauernhöfe und Kleinproduzenten besucht und nach neuen Ideen und Produkten sucht. Das Vorhaben wird «Foodscouting» genannt.

Zum Thermalquellen Resort gehören noch drei weitere Gastronomie-Betriebe: das Panoramarestaurant, das Restaurant Zurzacherhof und die Poolbar & Therme Bistro. Ausserdem führt «Gastronomie 3.0» die Hotels Zurzacherhof und Hotel Tenedo. Wie die Hotelbetreiberin dieser Zeitung zu einem früheren Zeitpunkt mitgeteilt hatte, sollen sich die vier gastronomischen Bereiche in ihrem Angebot stärker unterscheiden. Jedes Restaurant soll eine spezifische Positionierung erhalten. Das neue Konzept im «Höfli» macht am Samstag den Anfang.

Autor

Anja Zingg

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