Koblenz

Hochuli muss zurückkrebsen: Keine Asylunterkunft im Verenahof

Auch im Verenahof in Koblenz sollen Asylbewerber wohnen. Archiv/EFU

Auch im Verenahof in Koblenz sollen Asylbewerber wohnen. Archiv/EFU

Der Kanton zieht sein Baugesuch für den «Verenahof» in Koblenz zurück. Die Vermieterin und das zuständige Departement haben nach über einem Jahr die Verhandlungen abgebrochen.

Der Kanton zieht sein Baugesuch für die künftige Asylunterkunft im Koblenzer «Verenahof» zurück. Der Eigentümer will offenbar nicht mehr über die Miete der Liegenschaft verhandeln. Seit über einem Jahr hatten der Kantonale Sozialdienst und Nezaim Shala verhandelt. Shala nennt wirtschaftliche Gründe als Ursache für seinen Rückzug.

Das DGS habe die Situation analysiert und sei zum Schluss gekommen keine weiteren Verhandlungen mehr zu führen und «die Angelegenheit als erledigt zu betrachten».

Erst vor zwei Monaten hiess es beim Kanton, er wolle nicht darauf verzichten, im Hotel Verenahof in Koblenz rund 70 Asylsuchende unterzubringen. Aus Sicht des Kantons werde die Unterkunft keine unzumutbaren Belastungen für Koblenz und die Nachbargemeinden nach sich ziehen.

Kanton sucht weiter

Nach wie vor sei die Situation der Unterbringung angespannt, heisst es in einer Medienmitteilung. Deshalb ist das DGS auf den Zukauf oder eine Übernahme unverändert angwiesen. Die Suche nach geeigneten Objekten geht also in eine nächste Runde. (gal)

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