Bauleiter Fabian Imhof nannte den Halde-Kreisel bei seiner Einweihung den «Königskreisel des Surbtals». Doch dem Kreisel fehlte die Krone. Das Siegerprojekt für den Kreiselschmuck wurde vom Kanton Aargau zweimal abgelehnt. Die ortsansässige Firma Bucher, die sich an den Baukosten des Kreisels beteiligte, sponsert auch den Kreiselschmuck.

Das erste eingereichte Projekt sah acht Stelen (eine Art freistehender Säulen) aus Stahlblech vor, in die verschiedene Motive zum Thema Arbeit wie ein Traktor, eine Saftpresse und eine Putzmaschine eingefräst wären. Problematisch am Projekt war dabei der Bucher-Schriftzug. Im Kanton Aargau ist nämlich Werbung an öffentlichen Bauten verboten. Auch der Kompromiss-Vorschlag mit kleinerem Schriftzug wurde abgelehnt.

Die neuste Variante sah nur noch sechs Stehlen vor. Jene beiden mit dem Schriftzug der Firma wurden weggelassen. Dieser Vorschlag wurde nun vom Kanton genehmigt, wie Jack Marcolin von der Firma Bucher bestätigt. «Ende Februar sollte der Kreiselschmuck fertig sein», sagt Marcolin. Die Firma Bucher wird sich den Schmuck einen «anständigen fünfstelligen Betrag» kosten lassen.