SRF-Sendung

Grosser Fernsehauftritt: Bad Zurzacher stellt die schönsten Seiten seiner Gemeinde vor

Peter Andres zeigt in der SRF-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» auf dem Turm von Bad Zurzach die schöne Aussicht.

Peter Andres zeigt in der SRF-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» auf dem Turm von Bad Zurzach die schöne Aussicht.

In der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» zeigt Peter Andres Bad Zurzachs schönste Seiten, am Freitag ist das SRF in Klingnau zu Besuch.

Es ist ein heisser Sommertag im August: Auf 62 Metern Höhe empfängt Peter Andres ein Kamerateam und die anderen Teilnehmer der SRF-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz». «Willkommen auf dem Turm von Bad Zurzach», sagt der 69-Jährige und zeigt hinter sich auf den Flecken und die Fläche weiter hinten, wo der Rhein durchfliesst.

«Der Rhein fliesst noch gar nicht so lange hier durch, wo wir ihn heute sehen», erklärt er. «Sein Bett lag vor dem Ende der vorletzten Eiszeit im Klettgau, hier floss damals noch die Thur durch.» Aufgrund eines neuen Moränenhügels änderte sich die Fliessrichtung des Rheins über die Felsbarriere, da, wo sich heute der Rheinfall befindet. «So bringt der gute alte Rhein erst seit ungefähr 12'000 Jahren Wasser und Leben nach Bad Zurzach.»

In der SRF-Sendung stellen jeweils fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Heimat von einer persönlichen Seite vor. In dieser Woche sind dies nebst Peter Andres der Klingnauer Hermann Märki, die Bruggerin Monika Bingisser, Rahel Ingold aus Hornussen und Samantha Bröchin aus Rheinfelden.

Es ist bereits der dritte Fernsehauftritt Bad Zurzachs in weniger als zwei Jahren. Im Frühling 2019 präsentierte Moderator Nik Hartmann «SRF bi de Lüt – live» aus dem Flecken, im Herbst folgte am Verenatag die Liveübertragung der Messe aus dem Verenamünster. Zum aktuellsten Auftritt kam der Bezirkshauptort dank einer Anfrage des Schweizer Fernsehens bei der Bad Zurzach Tourismus AG. «Diese Chance mussten wir nutzen», sagt Verwaltungsratspräsident Peter Andres. Der Tausendsassa kennt den Flecken bestens und ist in der Region ein bekanntes Gesicht. Er war früher Geschäftsführer des Wirtschaftsforums Zurzibiet und ist heute dessen Standortförderer, er gehört der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach und Baden an und ist Vorstandsmitglied im Gemeindeverband Zurzibiet Regio.

Für SRF-Sendung drei besondere Orte ausgewählt

Seit 45 Jahren wohnt Peter Andres im Flecken. In die SRF-Kamera gerichtet, sagt er: «Bad Zurzach ist ein besonderer Ort mit einer sehr langen Geschichte. Das spürt man auch, wenn man in Bad Zurzach unterwegs ist.» Um die schöne Aussicht über den historischen Flecken und seine Umgebung zeigen zu können, empfing er die anderen Teilnehmer zuerst auf der Aussichtsplattform des Zurzi-­Turms, die täglich für Interessierte kostenlos zugänglich ist. «Nirgends kann man die Region so grossräumig zeigen», sagt er. Als Nächstes entführte er seine Gäste auf eine Rheinfahrt mit den Pontonieren und in die Barzmühle, die erstmals 1446 urkundlich erwähnt wurde. Dort konnten die Teilnehmer unter Anleitung von Schmid Robert Wanner und ausgerüstet mit Schutzbrille sowie Schürze einen Flaschenöffner schmieden. Am Schluss stand noch eine Runde Pétanque auf dem Platz neben der Minigolf-Anlage auf dem Programm.

«Gerne hätte ich auch das Bezirksmuseum Höfli und das Verenamünster gezeigt», sagt Peter Andres. Aber leider müsse man sich in der Sendung auf drei Stationen beschränken. Dass eine davon der Rhein sein würde, das sei von Anfang an festgestanden. Das kam auch bei den Gästen sehr gut an. «Es war beeindruckend», sagte Rahel Ingold nach der Fahrt. Insgesamt erhielt Peter Andres für seine Führung durch den Flecken gute 34 von 40 möglichen Punkten.

Am Freitag wird die letzte Folge dieser Woche aus Klingnau ausgestrahlt. Hermann Märki führt die Gäste durch das Städtli – und in die Sommer­residenz des Samichlauses. Am Schluss der Sendung wird der Wochensieger gekürt. Trotz Konkurrenz hätten sie alle grossen Spass gehabt beim Dreh, sagt Peter Andres über die anderen Teilnehmer. «Wir wa- ren uns von Anfang an sympathisch.» Am letzten Drehtag sei der Abschied fast etwas traurig gewesen.

«Mini Schwiiz, dini Schwiiz» aus Klingnau, Freitag, 18.15 bis 18.40 Uhr auf SRF 1.

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