Bad Zurzach

Grenzüberschreitendes Chorprojekt feierte 100-jähriges Jubiläum

Der Reformierte Kirchenchor Zurzach und die Chorgemeinschaft Oberlauchringen arbeiten unter der Leitung von Dirigent Eckhard Kopetzki erfolgreich zusammen. zvg

Der Reformierte Kirchenchor Zurzach und die Chorgemeinschaft Oberlauchringen arbeiten unter der Leitung von Dirigent Eckhard Kopetzki erfolgreich zusammen. zvg

Der Reformierte Kirchenchor Zurzach und die Chorgemeinschaft Oberlauchringen feierten ihr 100 jähriges Jubiläum mit einem gemeinsamen Konzert. Die beiden Chöre pflegen seit langem ein schönes Freundschaftsverhältnis.

Seit 20 Jahren arbeiten der Reformierte Kirchenchor Zurzach und die Chorgemeinschaft Oberlauchringen unter der Leitung ihres Dirigenten Eckhard Kopetzki zusammen. In dieser Zeit haben sie mehrere gemeinsame Konzerte aufgeführt. Beide Chöre bestehen jetzt seit 100 Jahren. Dies war der Anlass, dieses Jubiläum mit einem gemeinsamen Konzertprojekt zu feiern. Dafür gelangten zwei, in sich selbst recht unterschiedliche Werke zur Aufführung. Diese zeigten eindrücklich die stilistische Bandbreite im Repertoire der beiden Chöre.

Das Gloria von Vivaldi stellt als Messeteil und eigenständiges Werk in ausführlicher Form dar, wie man es vergleichbar nur in der hohen Messe von Johann Sebastian Bach finden kann. In 12 Nummern führt Vivaldi durch den Lobpreis Gottes mit Chor, Orchester und zwei Solistinnen. Die karibische Messe von Glenn McClure: «St. Francis in the Americas» wird durch rassige Samba- und Salsarythmen geprägt und bildet einen vollen Kontrast zum Gloria. Anstelle der barocken Streicher, Trompeten und Oboe, ertönten Steeldrums, Percussions und Klavier. Dieses Werk wurde von der Chorgemeinschaft bereits im Jahr 2008 in Lauchringen aufgeführt, der Reformierte Kirchenchor hat dieses Stück, zusammen mit dem Katholischen Münsterchor, am Jubiläumsgottesdienst im Juli vergangenen Jahres vorgebracht.

Der Reformierte Kirchenchor Zurzach und die Chorgemeinschaft Oberlauchringen standen seit April im 2018 in einer intensiven Probenphase. Die beiden Chöre pflegen seit langem ein schönes Freundschaftsverhältnis, welches «grenzüberschreitend» schon seit 1999 zum Ausdruck kommt. Sie werden von einem Ad-hoc–Orchester und Solisten aus der Region unterstützt.(AZ)

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