Klingnau

Goldfund in Klingnau: Die Polizei tappt weiter im Dunkeln

Der Goldfund von Klingnau, der gestern öffentlich, bleibt weiter eine mysteriöse Angelegenheit. Trotz zahlreicher Artikel in Schweizer Zeitung und Berichten in Radio und Fernsehen, tappt die Polizei weiter im Dunkeln.

Radio und Fernsehen, Tageszeitungen, Online-Portale: Überall ist der riesige Goldfund, den zwei Gemeindearbeiter in Klingnau gemacht haben, ein Thema. Und trotzdem will niemand das Gold. «Es hat sich bei uns heute keine einzige Person zum Goldfund gemeldet», sagt Bernhard Graser von der Aargauer Kantonspolizei. Der Fall bleibe mysteriös.

Klingnauer spekulieren über die Herkunft des gefundenen Goldschatzes

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Gefunden haben die beiden Angestellten die 2,5 Kilo nämlich bereits vor 14 Tagen. Die Polizei hat in dieser Zeit laut Grasser in allen Richtungen nach dem Eigentümer gesucht - und nichts gefunden.

«Sicher einen Finderlohn»

Meldet sich weiterhin niemand, dann können sich die beiden Gemeindeangestellten zumindest auf einen schönen Finderlohn freuen. «Die beiden werden sicher einen Finderlohn bekommen», sagt Gemeindeammann Peter Bühlmann gegenüber az.

Test: Wie ehrlich sind Aargauer Finder?

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Die Finder haben laut Gesetz einen Anspruch darauf, mit einem «angemessenen» Betrag entschädigt zu werden, sofern es sich beim Fundgegenstand nicht um Diebesgut handelt. In aller Regel sind es 10 Prozent des Wertes des Fundgegenstandes. Handelt es sich allerdings um sehr wertvolle Gegenstände, sinkt der Prozentsatz rasant. (rsn)

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