Im Sommer 2012 sorgte der Goldfund von Klingnau tagelang für Schlagzeilen. Weil sich der Besitzer auch fünf Jahre nach dem Fund von zwei Gemeindemitarbeitern nicht gemeldet hat, darf sich voraussichtlich die Gemeinde über einen Zustupf von über 100'000 Franken freuen, wie die az bereits vor wenigen Wochen berichtete

Die beiden Finder hatten die Goldbarren, die in Seidenpapier eingewickelt in einem Plastiksack lagen, während der Arbeit gefunden. Deshalb kommen den Gemeindemitarbeitern nach Ablauf der Frist nur zehn Prozent zugute. Die Gemeinde hat dies juristisch abklären lassen. 

Im Städtchen kommt es nicht gut an, dass der Grossteil des Fundes an die Gemeinde geht, berichtet «TeleM1». «Zehn Prozent sind wenig», findet etwa Leonita Uka, die Wirtin des Restaurants "Warteck".

Ideen, was mit dem Geld angestellt werden könnte, haben die Klingnauer Einwohner genug. Von der Strassensanierung, über Investitionen in die Badi oder in ein neues Hotel – die Vorschläge, welche Erwachsene und Kinder gegenüber dem Regionalsender machen, sind kreativ. Bis Ende Monat bleibt es für die Gemeinde beim Träumen. Meldet sich der Besitzer nicht, wird der Zustupf in die Gemeindekasse Realität. (yas)