Station Siggenthal

GoEasy ist jetzt baustellenfreie Zone – und ein «Haus der Bewegung»

Hier wird künftig geschwitzt: Markus Schmid, Geschäftsführer von GoEasy-Fitness.

Hier wird künftig geschwitzt: Markus Schmid, Geschäftsführer von GoEasy-Fitness.

Mit der Eröffnung des Fitnesscenters und des Dancings ist die Sport- und Freizeitarena nun voll in Betrieb.

Das Wort Feierabend kennt Markus Schmid derzeit nicht. Der Geschäftsführer von GoEasy-Fitness eilt in diesen Tagen von Termin zu Termin und legt Hand an, wo gerade Not am Mann ist. Die Zeit drängt: Am Samstag sollen in der multifunktionalen Freizeit- und Sportarena das Fitnesscenter sowie das dazu gehörende Dancing Silex offiziell in Betrieb genommen werden. Es ist die letzte Etappe im GoEasy-Komplex im Industriequartier in Siggenthal Station.

Bereits im Januar wurden die Sporthallen eingeweiht. Im April nahm das Sporthotel mit 58 Betten zusammen mit Seminarräumen und dem Restaurant seinen Betrieb auf. Seither entwickelt sich das GoEasy, das 13 Millionen Franken an Investitionskosten verschlang, wie geplant zu einem Aargauer Sportstützpunkt. Durchgeführt werden Aus- und Weiterbildungskurse im Rahmen von Jugend+Sport. Ausserdem dient es dem Behindertensportverband PluSport und dem Frauenhandball als nationales Leistungszentrum.

Die letzte Lücke geschlossen

Mit der Inbetriebnahme des Fitnesscenters, dem eine Physiotherapie- und eine medizinische Abteilung angegliedert sind, wird die letzte Lücke im multifunktionalen Bau geschlossen. Vereine, die sich in der Halle eingemietet haben und ihre Trainings und Spiele absolvieren, können vom zusätzlichen Angebot profitieren.

Zu ihnen zählt der TV Endingen. Die Handballer sind Partner und Hauptmieter. In Zukunft werden die Surbtaler einmal pro Woche in den neuen Räumlichkeiten Gewichte stemmen und auf dem Laufband Kilometer abspulen.

Erfreulicherweise habe sich der Kundenstamm seit dem Start im Januar kontinuierlich vergrössert, sagt René Pfister von der BPM Sports Management GmbH. Der Hallenbetreiber, der seit Juli die operative Leitung innehat, zieht eine positive Bilanz. Die Zahlen und das vorhandene Potenzial stimmen ihn zuversichtlich.

Die Auslastung der Halle konnte an den Abenden auf mittlerweile 90 Prozent gesteigert werden. Zu den festen Mietern gehören unter anderem die Unihockeyaner von Baden-Birmenstorf und des SV Lengnau, die Futsaler von Maniacs Wettingen sowie die Handballer des HC Ehrendingen und jene von Siggenthal/Vom Stein Baden. Passend zur Eröffnung findet am Samstag das Nationalliga-B-Derby zwischen Endingen und den Siggenthalern statt (18 Uhr).

Nach Abschluss der Bauarbeiten will René Pfister die Halle nun als «Haus der Bewegung» positionieren und den Bekanntheitsgrad über die Kantonsgrenze hinaus steigern. Zur Attraktivität soll dabei das Fitnesscenter, das laut Aussagen von Markus Schmid zu den modernsten der Schweiz zählt, beitragen.

Auf 1000 Quadratmetern können die Leute an den besten Geräten trainieren, die der Markt momentan hergibt. Schmid richtet das Angebot nicht explizit an Leistungssportler. Er will eine breite Masse an Hobbysportlern nach Siggenthal holen.

Scheinbar mit Erfolg: Bereits vor dem eigentlichen Start am Samstag hat er über 200 Abonnements verkauft. Das mag insofern erstaunen, denn der Jahresbeitrag ist mit rund 1200 Franken im oberen Preissegment angesiedelt.

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