Die SBB wollen drei Grundstücke beim Bahnhof Döttingen loswerden, weil sie nicht mehr für den Bahnbetrieb benötigt werden. Die Bundesbahnen haben das Areal der Einwohnergemeinde zum Kauf angeboten.

Auf Anfrage sagt nun Gemeindeschreiberin Doris Bruggmann: «Der Gemeinderat hat ein Kaufangebot eingereicht. Nun müssen wir abwarten.» Über die Höhe des Gebots schweigt sich der Gemeinderat noch aus. Nur so viel: Es wurde zwar für alle drei Parzellen ein Angebot eingereicht, allerdings seien bei der Berechnung die Grundstücke unterschiedlich bewertet worden.

Es handelt sich bei den Grundstücken um einen alten Güterschuppen samt Umschwung, das Areal hinter dem Gasthof «Monti» und ein Baufeld mit Park&Ride-Plätzen. Sie sind insgesamt 5800 m² gross.

Die SBB wollen dafür 3,3 Millionen Franken. Der Gemeinderat hatte die Stimmbürger an der Sommergmeind über das Verkaufsangebot der SBB orientiert und das Plenum gefragt, ob ein Kauf von Seiten der Döttinger überhaupt gewünscht ist.

Der Tenor: Man solle Interesse zeigen an den Grundstücken, die mitten im Dorf liegen. Zu reden gab aber der von den SBB geforderte Preis, mit dem sich die Döttinger nicht einverstanden zeigten.

Die SBB planen den Verkauf für 2016, sagte ein Mediensprecher kürzlich gegenüber der az. Die 3,3 Mio. Franken, von den Döttinger Stimmbürgern als viel zu hoch befunden, entsprächen dem Schätzwert. (NRO)

Bahnhof Döttingen