In seinem Editorial hält Fuchs fest, dass eine kontrollierte Entwicklung von qualitativem Wohnraum im Ort sehr wichtig ist. «Es gilt, haushälterisch mit den Landreserven umzugehen, vorhandene Areale zu verdichten und bestehende Liegenschaften effizient zu nutzen.» Ausserdem sei auf ein harmonisches Ortsbild zu achten. Offenbar sind bereits Investoren mit Ideen an den Gemeinderat herangetreten, wie man die Areale entlang der Bahnhofstrasse entwickeln könnte.

Fischer-Areal prägt Ortsbild

Konkret schlägt der Gemeinderat der Versammlung den Kauf des Fischer-Areals vor. Gemäss den Ausführungen des Ammanns prägt das Areal das Ortsbild massgeblich und nimmt mit seiner Lage zwischen Flecken und Bahnhof eine strategisch wichtige Rolle ein. Mit dem Kauf will die Gemeinde eine rein profitorientierte Nutzung verhindern. Ausserdem möchte sie sich ein Mitspracherecht sichern. Für den Gemeinderat stehen qualitativer, hindernisfreier und damit altersgerecht erschlossener Wohnraum sowie öffentlich nutzbare Erdgeschossflächen und unterirdische Parkplätze im Vordergrund.

Nach erfolgter Richtplanung soll das Fischer-Areal – mit entsprechenden Auflagen – Investoren zur Verfügung gestellt werden.

Bauzonenplan wird revidiert

Die beiden anderen Traktanden, die im Zusammenhang mit der raumplanerischen Entwicklung des Fleckens stehen, ist die Revision des Bauzonenplans und der Bau- und Nutzungsordnung. «Die Verordnungen aus den Jahren 1993 bis 1998 entsprechen nicht mehr den raumplanerischen Anliegen und verhindern in Teilen eine vernünftige, optimierte Entwicklung», schreibt Ammann Fuchs in der aktuellen Ausgabe der «Zurzi-Post».