Leibstadt

Fast 70 km/h zu viel auf dem Tacho: Polizei zieht Töff-Raser aus dem Verkehr

Die Polizei stoppte einen Motorradfahrer, der mit 146 km/h gemessen worden war. Erlaubt waren auf dieser Strecke nur 80 km/h. (Symbolbild)

Die Polizei stoppte einen Motorradfahrer, der mit 146 km/h gemessen worden war. Erlaubt waren auf dieser Strecke nur 80 km/h. (Symbolbild)

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Leibstadt mass die Kantonspolizei Aargau gestern ausserorts einen Motorradfahrer mit 146 km/h. Drei weitere Lenker waren ebenfalls viel zu schnell unterwegs. Allen droht der Führerausweisentzug.

Die Kantonspolizei Aargau setzte ihr Lasermessgerät am Dienstagmittag auf der Rheintalstrasse zwischen Leibstadt und Schwaderloch ein. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Gegen 13 Uhr stoppte die Polizei einen Motorradfahrer, der mit 146 km/h gemessen worden war. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt sich eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 62 km/h. Weil der 32-jährige Schweizer damit den sogenannten «Raserartikel» erfüllte, schaltete die Kantonspolizei sogleich die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach ein.

Diese eröffnete eine Strafuntersuchung. Die Kantonspolizei nahm dem Lenker den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Seinen Führerausweis ebenfalls auf der Stelle abgeben musste ein Automobilist, der mit einer Geschwindigkeit von 123 km/h unterwegs gewesen war. Ein weiterer Motorradfahrer sowie ein Autofahrer wurden mit 115 und 116 km/h gemessen.

Sie durften nach der Verzeigung zwar einstweilen weiterfahren, müssen aber ebenfalls mit dem Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt rechnen.

Aktuelle Polizeibilder vom Juni 2017:

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