Leibstadt

Falschparkierern beim Fussballplatz droht jetzt eine Busse von bis zu 2000 Franken

In Leibstadt heisst es beim Fussballplatzt für Autofahrer jetzt "aufgepasst". (Symbolbild)

In Leibstadt heisst es beim Fussballplatzt für Autofahrer jetzt "aufgepasst". (Symbolbild)

Beim Fussballplatz in Leibstadt gilt ein Parkverbot. Wer sein Auto dort doch abstellt, für den kann es teuer werden.

Seit kurzem ist es rechtskräftig: das Parkverbot auf dem Parkplatz entlang des Furlängeweges in Leibstadt. «Widerhandlungen werden auf Antrag mit einer Busse bis zu 2000 Franken bestraft», heisst es in der öffentlichen Publikation des Bezirksgerichts Zurzach. Beim Gerichtspräsidium sind gegen das Verbot keine Einsprachen innert Frist eingegangen.

Eine Berechtigung zum Parkieren bestehe nur für Besucher der Schulanlagen, der Bernowa-Halle, des Kindergartens oder des Fussballplatzes, heisst es in der Publikation im Amtsblatt weiter. Der Grund für das Parkverbot sind also nicht etwa Elterntaxis, wie Gemeindeschreiber Peter Keller bestätigt. «Bewohner und Besucher der umliegenden Mehrfamilienhäuser stellen regelmässig ihre Autos auf dem Parkplatz beim Fussballplatz ab», sagt er.

Falschparkierer sparen Parkplatzmiete

Der Gemeinderat vermutet vor allem Kosteneinsparungen und Bequemlichkeit. Denn seit November 2017 können die Bewohner oder Besucher des Gebiets Furlänge, das sich auf der linken Seite am Ende des Dorfes in Richtung Kernkraftwerk befindet, nicht mehr über den Furlängeweg am Schulhaus und Sportplatz vorbei zu ihren Wohnungen fahren. Dieser Teil des Wegs ist seit knapp drei Jahren für den Verkehr gesperrt.

Sie müssen seither den neu erstellten Erschliessungsweg benützen und dafür einen längeren Weg bis zum Ende des Dorfes in Kauf nehmen. Oder sie wählen einen direkteren Weg, parkieren das Auto auf der Höhe des Sportplatzes und laufen ein kleines Stück zu Fuss nach Hause. «Und sparen so gleich Geld, indem sie keinen Parkplatz mieten müssen», sagt Peter Keller. Zum Unmut der Gemeinde.

Mit dem Verbot hat Leibstadt nun dem missbräuchlichen Parkieren auf dem Gemeindeparkplatz einen Riegel geschoben.

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