Fusionsgemeinde

Es kommt zur Kampfwahl: Diese Gemeinderäte wollen ab 2022 in Zurzach im Amt bleiben

Am 27. September findet der erste Wahlgang zur Gemeinderatswahl der Fusionsgemeinde Zurzach statt. Nun teilt die Umsetzungskommission weitere Details mit. Das müssen Sie wissen.

  • Acht Gemeinden fusionieren auf 2022 zur neuen Gemeinde Zurzach. Es handelt sich um Bad Zurzach, Rietheim, Rekingen, Baldingen, Böbikon, Wislikofen, Rümikon und Kaiserstuhl. 
  • Nun steht fest, welche der bisherigen 40 Gemeinderäte für das Amt in der Gemeinde Zurzach kandidieren. Acht Gemeinderäte und eine Gemeinderätin stellen sich zur Verfügung. Dazu kommt Andi Meier, Gemeindeschreiber von Wislikofen, der zur Umsetzungskommission gehört. Bisher stehen also 10 Kandidierende für die 7 Sitze fest. 
  • Die Ortschaften Baldingen, Böbikon, Kaiserstuhl, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen bilden den Wahlkreis 1. Hier kommt es zur Kampfwahl: Acht Kandidierende wollen einen der vier Sitze.
  • Bad Zurzach bildet den Wahlkreis 2. Er stellt drei Sitze. Zwei bisherige Gemeinderäte von Bad Zurzach kandidieren, nämlich Vizeammann Peter Lude und Peter Moser. Ammann Bernhard Scheuber tritt ebenso nicht an wie Reto S. Fuchs, der langjährige Gemeindeammann, der aktuell Gemeinderat ist.
  • Gemeindeammann: Von den bisherigen Gemeindeammännern will niemand das Amt der neuen Gemeinde Zurzach übernehmen. Trotzdem steht bereits ein Kandidat fest: Es ist Andi Meier (Böbikon), der Geschäftsleiter der Verwaltung 2000.
  • Mit Adrian Thoma (Böbikon) und Heiri Rohner (Wislikofen) stellen sich zwei aktuelle Gemeindeammänner zur Wahl in den Gemeinderat.
  • Für das Amt des Vizeammanns stellen sich Peter Lude, Bad Zurzach, und Christian Trottmann, Rekingen, zur Verfügung.
  • Der 1. Wahlgang findet am Sonntag, 27. September statt. Die Stimmbevölkerung wählt den Gemeinderat für die Amtsperiode 2022 bis 2025. Die Wahlkreise werden ab der Amtsperiode 2026 – 2029 aufgelöst.
  • Aus der Bevölkerung können sich weitere Kandidatinnen und Kandidaten melden. Im ersten Wahlgang kann jede oder jeder wahlfähige Stimmberechtigte als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten. Die Wahlvorschläge müssen bis am 13. August 2020 auf den Gemeinden eingetroffen sein. 

(pz)

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