Würenlingen

Es gibt eine Kampfwahl um Zoppis Gemeinderatssitz

Das Gemeindehaus Würenlingen

Das Gemeindehaus Würenlingen

Sowohl für den freien Gemeinderatssitz als auch für das Ammannamt kommt es am 29.November in Würenlingen zu einer Kampfwahl.

Innerhalb der Anmeldefrist haben sich drei Kandidaten für den freien Gemeinderatssitz zur Wahl gestellt: Hansulrich Brauchli (CVP), Andreas Knecht (parteilos) und Raphael Spuler (SVP). Der vierte Kandidat, Thomas Friedli, gab seine Ambitionen erst nach Ablauf der Frist bekannt.

Der 45-jährige Raphael Spuler wohnt seit seiner Geburt in Würenlingen und engagiert sich als Vorstandsmitglied der Schützengesellschaft, in der Theatergruppe oder als Lektor der Kirche seit über 20 Jahren im Dorf. Der Vater von zwei Kindern setzt sich für bezahlbaren Wohnraum, fortschrittliche Kinderbetreuungsangebote und mit aller Kraft gegen den zunehmenden Vandalismus und Littering ein.

Für die Kleinsten möchte er Spielplätze schaffen, die auch während des Schulunterrichts besucht werden dürfen, und für die Jugendlichen Orte, an denen sie sich treffen können. Auch nachhaltiges und gesundes Wachstum ist Spuler wichtig, der in den vergangenen Grossratswahlen fast 5900 Stimmen erhielt. Der Leiter der Instandhaltungsplanung Maschinentechnik im Kernkraftwerk Beznau will sich auch für das Gewerbe einsetzen und künftige Investitionen auf ihre Notwendigkeit überprüfen.

Auch der 66-jährige Hansulrich Brauchli sagt: Nach den grossen Investitionen der vergangenen Jahre würden «zukünftige Investitionen ein gesundes Augenmass» erfordern. Auch sollen die ökologischen Aspekte bei allen Gemeindegeschäften gebührend berücksichtigt werden. Als Präsident der Finanzkommission kenne er die finanziellen Zusammenhänge der Gemeinderechnungen bestens, sagt der ehemalige Geschäftsführer eines Industriebetriebes.

Derzeit unterstützt der Vater zweier Kinder und dreifache Grossvater als Mentor an der Integrations- und Berufsfindungsklasse Baden Jugendliche bei der Lehrstellensuche und arbeitet im Teilzeitpensum als Klassenassistenz an der Primarschule Endingen.

Als einziger Parteiloser steigt Andreas Knecht (47) ins Rennen. «Vom Volk fürs Volk» würde er nicht die Interessen einer Partei, sondern der Bevölkerung vertreten. Dem Leiter Technik-, Hausdienst und Sicherheit im Regionalen Altersheim in Döttingen, wo er als Projektleiter beim aktuellen Erweiterungsbau und der Sanierung mitwirkt, ist ein ausgeglichener Finanzplan, das einheimische Gewerbe, Vereine, Jugend und Dorfkultur wichtig.

«Durch den grossen Wachstum ist das Dorfleben etwas geschwächt worden und die schöne, gute Dorfkultur sollte wieder etwas mehr belebt werden», so der Vater zwei Kinder. (sga)

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