Tegerfelden

Erneuter Geldsegen: Weinbaumuseum erhält halbe Million von einem verstorbenen Aargauer

Durch eine weitere Legatstranche erhielt das Weinbaumuseum Tegerfelden letztes Jahr 532'500 Franken. Bild: zvg

Durch eine weitere Legatstranche erhielt das Weinbaumuseum Tegerfelden letztes Jahr 532'500 Franken. Bild: zvg

Aus dem Nachlass eines verstorbenen Tegerfelder Ortsbürgers hat das Aargauische Weinbaumuseum Tegerfelden eine weitere Legatstranche erhalten. Nun sogar über 500'000 Franken.

Als der Tegerfelder Ortsbürgers Heinz Birrer 2016 verstarb, hatte das Aargauische Weinbaumuseum Tegerfelden ein Legat in der Höhe von 450'000 Franken erhalten. Im vergangenen Jahr kam das Weinbaumuseum in den Genuss einer weiteren Legatstranche desselben Erblassers. Satte 532'500 Franken gingen diesmal an das Weinbaumuseum, wie an der Generalversammlung von Präsident Daniel Hirt zu vernehmen war.

Das Geld soll zum grossen Teil in die Ausarbeitung eines professionellen Museumskonzepts sowie dessen Realisierung investiert werden. So ist eine spezialisierte Firma engagiert worden, die mit dem Vorstand ein Stärken- und Schwächenprofil erarbeitet hat. Dieses bildet die Grundlage für die Nutzung des vorhandenen Potenzials. Angestrebt wird die Schaffung eines Kompetenzzentrums als Drehpunkt für den Aargauer Wein. Es gilt die Vielseitigkeit hervorzuheben und eine klare Positionierung zu schaffen.

Als erstes wird eine professionell geführte Geschäftsstelle installiert, wozu für 2020 ein Kredit von 13'500 Franken bewilligt wurde. Weitere 77'800 Franken sind von der Generalversammlung für Grundlagenarbeit gesprochen worden. Die Jahresrechnung 2019 schloss mit einem Verlust von 15700 Franken. Für das laufende Jahr ist ein weiterer Verlust von 31'500 Franken budgetiert. (ghi)

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