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Ein wenig Bewegung nach Weihnachten: Der Gippinger Stauseelauf findet schon zum 40. Mal statt

2017 war es frühlingshaft.

2017 war es frühlingshaft.

Der Gippinger Stauseelauf ist eines von zwei Rennen, die an Silvester stattfinden. Diesen Montag wird er zum 40. Mal durchgeführt. Jedes Jahr sind am Stauseelauf rund 1000 Athletinnen und Athleten in den verschiedenen Kategorien am Start.

Während die einen noch ein Glitzerkleid für die Silvesterparty besorgen, sind andere mitten in den letzten Wettkampfvorbereitungen: Der Gippinger Stauseelauf findet am 31. Dezember zum 40. Mal statt. In den Kategorien Jugend, Walking/Jogging und der Hauptkategorie Männer/Frauen schnüren auch dieses Jahr zahlreiche Teilnehmer das letzte Mal ihre Laufschuhe, bevor das Jahr zu Ende geht. Seit der ersten Austragung 1978 wird der Stauseelauf vom Veloclub Gippingen organisiert.

Die Idee zum Silvesterlauf entstand aus einer Not heraus, wie der Präsident des Organisationskomitee, Philipp Hauenstein, erzählt: «Einige Mitglieder des Veloclubs Gippingen nahmen jeweils am 31. Dezember am Silvesterlauf in Zürich teil. Als die Organisatoren das Datum schoben und er nicht mehr an Silvester selber stattfand, entschloss man sich, in Gippingen einen Lauf durchzuführen.» Neben einem Lauf in Gersau ist der Stauseelauf der einzige wahre Silvesterlauf, alle anderen finden, trotz Namen wie «Silvesterlauf», nicht am 31. Dezember statt.

Jedes Jahr sind am Stauseelauf rund 1000 Athletinnen und Athleten in den verschiedenen Kategorien am Start. «Walken» gab es nicht von Anfang an, diese Kategorie kam erst später dazu. Sie wird um 11.30 Uhr die erste Kategorie sein, die startet. Darauf folgen die Kinder. Den Abschluss machen die Männer mit Jahrgängen 1989 bis 1998 und 1979 bis 1988 um 14.15 Uhr.

Hauptsache trocken

Was ist das Erfolgsrezept, dass so viele Leute mitten im Winter an einem Lauf teilnehmen? «Zum einen ist die Laufstrecke sehr angenehm, da sie kaum Steigung hat. Ausserdem wollen sich viele nach den Weihnachtstagen ein wenig bewegen, da kommt der Lauf gerade richtig», sagt Hauenstein.

Auch das Wetter könne einen Einfluss haben. «Die Kälte ist nicht das Problem, solange es trocken ist. Aber wenn es Bindfäden regnet, starten weniger Läufer.» Viele Teilnehmer entscheiden sich spontan, am Stauseelauf mitzumachen: Fast die Hälfte meldet sich am Wettkampftag nach. «Aber wir haben auch rund 500 bis 600 Anmeldungen jedes Jahr, die schon früher eingehen. Für viele gehört der Stauseelauf an Silvester zum Jahresabschluss dazu.»

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Autor

Anja Zingg

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