Endingen/Unterendingen

Ein Urnengang von grosser Bedeutung für Endingen und Unterendingen

Die Stimmberechtigten von Endingen und Unterendingen entscheiden am 23. September über die Zukunft der beiden Gemeinden.

Die Stimmberechtigten von Endingen und Unterendingen entscheiden am 23. September über die Zukunft der beiden Gemeinden.

Die Stimmberechtigten der beiden Surbtalgemeinden Endingen und Unterendingen stimmen am Wochenende an der Urne über den Zusammenschluss ab.

Am 15. Juni dieses Jahres haben die Gemeindeversammlungen von Endingen und Unterendingen dem Zusammengehen bereits mit grosser Mehrheit zugestimmt. Jetzt müssen diese Entscheide an der Urne bestätigt werden. Bei einem ja würde der Zusammenschluss auf den 1. Januar 2014 in Kraft treten.

Die Gemeinderäte erachten es als eine Chance und ein Gebot zugleich, die Zukunft und ihre Herausforderungen gemeinsam anzupacken. Die Identität, die Ausstrahlung und die öffentlichen Dienstleistungen sollen mit einem Zusammengehen gestärkt werden, damit Endingen und Unterendingen zu einer modernen, innovativen Gemeinde wachsen können. Stärken sollen erhalten und ausgebaut, Schwächen korrigiert werden.

Fünf Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aus beiden Gemeinden haben sich während eines Jahres intensiv mit den qualitativen und quantitativen Auswirkungen eines Zusammenschlusses in den Bereichen Ortsbürger/Forst, Finanzen, Dienstleistungen/Personal, Gemeindewerk/Infrastrukturen/Liegenschaften und Gesellschaft/Vereine beschäftigt. Die ausführlichen Abklärungen brachten klare Signale für den Zusammenschluss.

Grösserer finanzieller Spielraum

Endingen und Unterendingen arbeiten seit längerer Zeit bei einer Vielzahl von Gemeindeaufgaben eng zusammen. Ein Zusammengehen erhöht den finanziellen Spielraum dank der Beiträge des Kantons und der Nutzung zusätzlicher Synergien und verringert dadurch die Verwundbarkeit bei möglichen Veränderungen beim kantonalen Finanzausgleich und der Aufgabenteilung von Kanton und Gemeinden. Der Erhalt des Schulstandortes Unterendingen als wichtiges Anliegen des Gemeinderates von Unterendingen hat im Falle eines Zusammenschlusses die besseren Aussichten als bei einem Alleingang. Gemeinsam können neue Bedürfnisse und Aufgaben wie Tagesstrukturen und Betreuungsangebot besser gelöst werden.

Die Gesamterneuerungswahlen der Behörden im Jahre 2013 finden in zwei Wahlkreisen statt – Endingen und Unterendingen -, um eine repräsentative Vertretung von Unterendingen zu gewährleisten. Im fünfköpfigen Gemeinderat der vereinigten Gemeinde Endingen wird der Dorfteil Unterendingen mit zwei Mitgliedern vertreten sein.

Feier für die Bevölkerung

Im Falle einer Zustimmung zum Zusammenschluss an der Urne in den beiden Gemeinden Endingen und Unterendingen soll dieser historische Moment am Sonntag, 23. September 2012 mit einer kleinen Feier begangen werden. Diese wird auf der Grenze zwischen Endingen und Unterendingen auf dem Vorplatz der Firma Intertime AG stattfinden. Die Bevölkerung von Endingen und Unterendingen ist ab 17 Uhr eingeladen, auf die gemeinsame Zukunft der beiden Dorfteile anzustossen. Im kurzen offiziellen Teil wird auch Regierungsrat Urs Hofmann erwartet. Getränke und Würste offerieren die beiden Gemeinden und die Musikgesellschaft Endingen wird den Anlass, der bei jeder Witterung stattfinden wird, begleiten. (mbu)

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