Filialleiter Mark Mettler – der ehemalige Lehrling – und sein 6-köpfiges Team erwarten ihren Kunden im neu gestalteten Dorfladen.

Rund 90 000 Franken hat der Umbau gekostet. Gleich geblieben ist laut Carl Rigert, Volg-Verantwortlicher bei der Landi Surb, lediglich der Molke- und Tiefkühlbereich. Der Kassenbereich wurde leicht verschoben, die Verkaufsfläche ein wenig verkleinert – Letzteres merkt man aber nicht, der Volg wirkt sogar beinahe grösser als vorher. «Am Sortiment hat sich zudem kaum etwas geändert», betont Rigert. Neu sorgen Überwachungskameras im Laden für mehr Sicherheit, dank einer neuen Tiefkühlzelle sind die Wege ins Lager für die Mitarbeiter kürzer.

Die grösste Neuerung sei die Recyclingstation für PET-Flaschen: Neu werden sie durch einen Abwurf im Laden direkt in grosse Behälter im Keller geleitet. Das dürfte die Nachbarn freuen, die sich mitunter an den Geräuschen bei der alten Entsorgungsstelle im Aussenbereich gestört haben.

Der ganze Laden-Umbau sein problemlos verlaufen. «Er wurde von Volg-Profis begleitet, die über viel Erfahrung verfügen», sagt Rigert.

Dass der Volg Würenlingen, der zur Landi Surb gehört, aufgehübscht und modernisiert wurde, zeigt: Man ist sich der Konkurrenz durch den Aarepark bewusst, setzt aber weiterhin auf das Konzept «Dorfladen», das sich durch Kundennähe und gute Erreichbarkeit vom grossen Einkaufscenter abhebt.

Um den neu gestalteten Laden gebührend zu feiern, offeriert der Volg heute Freitagmorgen allen Kunden Kafi und Gipfeli, an der Kasse wartet eine kleine Überraschung. Am Samstag betreibt die Weinbaugenossenschaft Würenlingen draussen vor dem Volg einen Stand – natürlich mit Degustationsmöglichkeiten. Dafür braucht es einen gewissen «Boden»: Ab 11 Uhr feuert Metzger Höhn den Grill ein, damit die Kunden nach dem Einkauf gleich noch eine knackige Wurst und ein Bürli für den Zmittag kaufen können.